Planung für 10.000 neue Einwohner
Stadtumbau nach Tegel-Schluss

Der Senat hat beschlossen, mit dem Programm „Stadtumbau“ die geplanten Stadtquartiere nach der Schließung des Flughafens Tegel besser mit ihrem Umfeld zu verbinden.

Die Stadtumbau-Mittel sollen dazu beitragen, die neuen Stadtquartiere mit dem Bestand zu verknüpfen, das ehemalige Flugfeld in den Stadtraum Berlins einzubinden und die soziale Infrastruktur und den öffentlichen Raum in den angrenzenden Bestandsquartieren auszubauen. Erwartet werden 103 Millionen Euro an Fördergeldern, von denen zwei Drittel aus dem Bund-Länder-Programm Stadtumbau kommen.

Im östlichen Umfeld des Flughafens Tegel sollen vor allem neue Wegeverbindungen, Platzumgestaltungen, die Neuordnung von städtischen Räumen sowie erweiterte Angebote des Gemeinwesens helfen, dass das neue Schumacher Quartier mit seinen geplanten 10.000 Einwohnern und die Urban Tech Republic mit bis zu 20.000 Arbeitsplätzen mit den angrenzenden Quartieren nachbarschaftlich zusammenwachsen können, erklärte Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Die Linke).

Eingänge und Platzbereiche, wie zum Beispiel der Kurt-Schumacher-Platz, sollen entsprechend ihrer neuen Bedeutung angepasst und umgestaltet werden. Am Flughafensee muss das Nebeneinander von Erholungs-, Naturschutz- und Wasserschutzfunktionen klarer strukturiert werden. Öffentliche und soziale Einrichtungen im Schumacher Quartier und im nördlich gelegenen Quartier Klixstraße/Auguste-Viktoria-Allee werden sich gebietsübergreifend ergänzen, damit sowohl die neuen als auch die alten Bewohner von der Entwicklung profitieren. Das beschlossene Stadtumbaugebiet umklammert die östlichen Teilbereiche des Flughafengeländes und umfasst Bereiche des Flughafensees, des Quartiers zwischen Scharnweberstraße und Schumacher Quartier, das Schumacher Quartier und den Kurt-Schumacher-Platz sowie die Cité Pasteur bis zum Saatwinkler Damm.

Entwicklungsziele
für mindestens zehn Jahre

Für ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept wurde großräumig rund um das Flugfeld untersucht, wo Investitionsbedarf besteht. Darauf aufbauend wurden zusammen mit dem Bezirksamt Entwicklungsziele für die kommenden zehn bis zwölf Jahre formuliert.

Autor:

Christian Schindler aus Reinickendorf

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