Raser bleiben ein Thema
Polizeikontrollen auf der Residenzstraße

Rasende Auto- und Motorradfahrer auf der Residenzstraße werden die Polizei weiterhin beschäftigen.

Nachts sind auf der Residenzstraße relativ wenige Fahrzeuge unterwegs, einige davon aber offenbar viel zu schnell. So heißt es in der Stellungnahme der Senatsverwaltung für Inneres, die das Bezirksamt zur Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung am 13. Juni vorlegte: „Bei den Kontrollen zur Nachtzeit wurden nur relativ wenige Fahrzeuge gemessen, die Überschreitensrate war bei geringer Verkehrsdichte aber deutlich überhöht“.

Damit wird die Begründung bestätigt, mit der die CDU schon im Jahr 2017 anregte, sich des Problems der Raser auf der Straße anzunehmen. Insbesondere nachts, so Norbert Raeder, parteiloser Bezirksverordneter (für CDU) und im Hauptberuf Wirt des Kastanienwäldchens an der Residenzstraße Ecke Pankower Allee, versuchten Auto- wie Motorradfahrer, mit quietschenden Reifen und dröhnenden Motoren von einer grünen Ampelphase zur nächsten zu jagen.

Auf andere Straßen wird mehr gerast

Laut Senatsverwaltung für Inneres gab es 2016 sieben Einsätze mit Radarwagen auf der Residenzstraße, ein Jahr später waren es acht. Nach deren Daten geht es auf der „Resi“ in Sachen Geschwindigkeit eher gemächlich zu. Betrachtet man das Verhältnis von Geschwindigkeitsüberschreitungen und gemessenen Fahrzeugen, liegt die Überschreitensrate deutlich unter dem Durchschnittswert anderer Straßen. 94 Prozent der Überschreitungen gingen über 20 Stundenkilometer über der zugelassenen Geschwindigkeit nicht hinaus. Bleiben also vor allem die nächtlichen Ausreißer.

Die Geschwindigkeitskontrollen auf der Residenzstraße werden fortgesetzt. Mit optischen Veränderungen will die örtliche SPD gegen Schnellfahrer in der von der „Resi“ abgehenden Mittelbruchzeile vorgehen.

Obwohl hier nur Schrittgeschwindigkeit erlaubt ist, seien hier viele Fahrer mit mindestens 30 Stundenkilometern unterwegs, beschwerten sich Anwohner bei einem Ortstermin mit der SPD-Abgeordneten Bettina König. Sie und der Vorsitzende der SPD-Fraktion in der BVV, Marco Käber, plädieren für einen bunten Straßenbelag, besser sichtbare Verkehrsschilder und möglichst auch Bremsschwellen.

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