BIM hat neues Konzeptverfahren für Baugrundstücke

Schöneberg. Die Berliner Immobilienmanagement Gesellschaft (BIM) veräußert vier landeseigene Grundstücke in der sogenannten Schöneberger Linse westlich des Bahnhofs Südkreuz. Im Auftrag des Bezirks kommt dabei erstmals ein neue Methode zur Anwendung.

Das neue Verkaufsinstrument nennt sich „Konzeptverfahren“. Nicht der Meistbietende erhält den Zuschlag, sondern derjenige, der das beste Nutzungs- und Bebauungskonzept vorlegt. Der gebotene Kaufpreis spielt nur eine untergeordnete Rolle. Der Teilnahmewettbewerb zur Vergabe (www.bim-berlin.de) hat am 15. März begonnen.

Das Verfahren „Schöneberger Linse“ gilt stadtweit als Pilotprojekt. Es geht nicht nur um eine transparentere Liegenschaftspolitik. Auch bestimmte wohnungs- und sozialpolitische Ziele sollen auf diese Weise erreicht werden. Daher richtet sich das Angebot zuvörderst an Baugruppen, genossenschaftlich organisierte Wohnungsbauunternehmen und soziale Träger. KEN

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