SPD will Südhafen entwickeln

Spandau. Die Brache des Südhafens soll künftig für Wohnen und Gewerbe entwickelt werden. Das hat die SPD-Fraktion konkret für den Oberhafen, wo jetzt noch das Container-Dorf für Flüchtlinge steht, und für das Areal in Richtung Tiefwerderweg gefordert. „Umschläge auf dem Hafen sind seit Jahren rückläufig“, begründet die SPD ihren Antrag. Eine größere Nutzung des Hafens, wie sie von der Behala angestrebt werde, würde die Kiezbewohner und die Naturlandschaft der Tiefwerder Wiesen aber enorm belasten. „Der Lkw-Verkehr durch die Wilhelmstadt und die angrenzenden Straßen stiege enorm. Und die Ertüchtigung der Straßen für den Zubringerverkehr zum Hafen würde Millionen Euro verschlingen.“ Zudem würde mit den Ausbauplänen ein zentrales Wassergrundstück in Spandau unzugänglich werden. Außerdem weist die SPD daraufhin, dass im Güterverkehrszentrum (GVZ) im havelländischen Wustermark ausreichend Hafen- und Umschlagflächen vor den Toren der Stadt zur Verfügung stünden. Die Bezirksverordneten überwiesen den Antrag auf ihrer April-Sitzung zur Beratung in den Stadtentwicklungsausschuss. uk

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