Der Kulturbereich startet durch
Wo Spandau mit Lockerungen beginnt

Geschäfte haben wieder geöffnet, aber mit Vorgaben. Hier Juwelier Brose in der Breite Straße.
  • Geschäfte haben wieder geöffnet, aber mit Vorgaben. Hier Juwelier Brose in der Breite Straße.
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  • hochgeladen von Thomas Frey

Der Tanker müsse erstmal wieder Fahrt aufnehmen, sagte Dr. Ralf Hartmann. Aber bald können, um im Bild zu bleiben, die Passagiere wieder an Bord gehen. Wenn auch unter bestimmten Voraussetzungen.

Ralf Hartmann ist Leiter des Kulturamts Spandau. Was er mit dem maritimen Vergleich beschreibt, sind die ersten Versuche eines Betriebsbeginns in seinem Bereich. Zunächst bei den Ausstellungsorten. Am 23. März sollen das Zeughaus auf der Zitadelle und das Gotische Haus in der Altstadt wieder öffnen. Am 29. März folgen alle Angebote auf der Festung. Weil die Personenzahl begrenzt ist, muss der Besuch angemeldet werden und ist dann innerhalb eines vergebenen Zeitfensters möglich (www.zitadelle-berlin.de). Insgesamt könnten sich auf der Zitadelle bis zu 300 Menschen gleichzeitig aufhalten, erklärte der Kulturamtsleiter. Es werden aber zunächst maximal 100 sein. Lieber etwas vorsichtiger herangehen, als gleich wieder schließen müssen. Hinterlassen der Kontaktdaten und Maskenpflicht sind vorgeschrieben.

Nicht nur im Kulturbereich stehen die ersten Lockerungen unter der Vorgabe der aktuellen Corona-Entwicklung. Vor allem der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz. Das gilt auch für den Einzelhandel. Die meisten Geschäfte haben seit 9. März zwar wieder geöffnet. Zum Einkaufen müssen Kunden sich aber noch anmelden. Viele Aushänge mit Telefonnummer oder Internetadresse weisen darauf hin. Wer einen Laden betritt, muss ebenfalls Mund-Nasen-Schutz tragen und Angaben für eine mögliche Nachverfolgung hinterlassen.

Diese Vorgabe gilt solange wie sich die Zahl der Corona-Neuinfektionen wie zuletzt zwischen 50 und 100 Menschen pro 100 000 Einwohner bewegt. Wird der Wert unterschritten, entfällt das Anmeldeprocedere. Steigt er über 100, droht erneut eine Schließung.

Für mehr Sicherheit sollen die neuen Testangebote sorgen. Am 8. März gingen in Berlin zunächst 16 Stationen in Betrieb. Testzentren im Bezirk gab es zunächst in der Schönwalder Allee 26, im Vivantes-Klinikum in der Neuen Bergstraße 6 oder im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe am Kladower Damm 221. Die Liste der Testzentren findet man auf www.test-to-go.berlin. Auf dem Portal kann auch einen Termin buchen, sofern freie Zeitfenster vorhanden sind.

Autor:

Thomas Frey aus Friedrichshain

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