Wasserverkehrsprojekt startet mit Baumfällungen
Spreemündung wird für Schiffsverkehr ausgebaut

Wo die Spree in die Havel fließt (Bildmitte) finden die Baumfällungen statt.
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  • Wo die Spree in die Havel fließt (Bildmitte) finden die Baumfällungen statt.
  • Foto: Wasserstraßen-Neubauamt Berlin
  • hochgeladen von Thomas Frey

Seit 12. Januar werden im Bereich des Nordufers der Spree, etwa zwischen dem Grundstück Straße am Juliusturm 29 und der Mündung in die Havel, Bäume gefällt. Der Anlass für das Abholzen: Damit werde das Baufeld für die erste Etappe der "Fahrrinnenanpassung" frei gemacht, teilte das Wasserstraßen-Neubauamt mit.

Dahinter verbirgt sich ein wichtiges Teilstück im Rahmen des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit (VDE) 17: der Bau einer zentralen Wartestelle für den Schiffsverkehr an der Spreemündung. Sie habe wiederum eine Schlüsselfunktion für das Gesamtvorhaben, erklärte das Wasserstraßen-Neubauamt ebenfalls. Denn die Wartestelle sei zum einen die Voraussetzung für das Einrichten von Richtungsverkehrsstrecken für besonders große Wasserfahrzeuge. Gleichzeitig ermögliche sie die direkte Einfahrt von bis zu 110 Meter langen Schiffen in die Schleuse Spandau.

Desweiteren könnten die Radfahrer profitieren. Denn durch die Wartestelle würden auch neue Landflächen entstehen. Möglich wäre dort der Neubau des Spreeradwegs.

Im gesamten Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nummer 17 geht es um den Ausbau der Wasserstraßenverbindung Hannover - Magdeburg - Berlin. Mehr als 1,8 der veranschlagten zwei Milliarden Euro sind bereits verbaut worden. In Berlin gehörten bisher der Neubau der Schleuse Charlottenburg und der Ausbau des Westhafenkanals zu diesem Gesamtvorhaben.

Die Fahrrinnenanpassung an der Spreemündung soll rund 58 Millionen Euro kosten. Gebaut wird in mehreren Etappen, beim ersten Baulos soll es in diesem Jahr losgehen. Der Abschluss ist für das Jahr 2028 geplant.

Die Fällarbeiten werden laut Wasserstraßen-Neubauamt überwiegend vom Wasser aus stattfinden. Vorgesehen sei, einen Teil der abgeholzten Bäume in einem Altarm der Spree an der Siemensbahnbrücke zwischenzulagern und später für das Errichten von Flachwasserzonen an den Ufern weiterzuverwenden. Die Arbeiten würden außerdem von einer ökologischen Baubegleitung auf Einhaltung der Umweltauflagen überwacht.

Wo die Spree in die Havel fließt (Bildmitte) finden die Baumfällungen statt.
Als erste Ersatzvornahme für die Fällungen wurden bereits vor Weihnachten an Bäumen am Lindenufer Nistkästen angebracht.
Autor:

Thomas Frey aus Friedrichshain

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