Stolpersteine

Beiträge zum Thema Stolpersteine

Kultur
Cindy Wewerka, hier mit dem Künstler und Initiator des Stolperstein-Projekts Gunter Demnig, hat in ihrem Stadtteil Biesdorf zum Ehepaar Hotze recherchiert.
3 Bilder

Ehrenamtlich gegen das Vergessen
Berliner Stolperstein-Initiativen erinnern an die Verfolgten des Nazi-Regimes

Der Berliner Stadtplan auf der Internetseite des Projekts ist übersät mit Tausenden kleinen ockerfarbenen Quadraten. Sie bezeichnen jene Orte, an denen Stolpersteine an die Schicksale von Verfolgten des Nationalsozialismus erinnern. Hinter jeder dieser Geschichten stehen weitere – nämlich die derjenigen, die neugierig wurden, die nachgeforscht, Informationen gesammelt, Angehörige gesucht und schließlich die Verlegung der Steine beantragt haben. Eine dieser Geschichten ist die von Cindy Wewerka....

  • Prenzlauer Berg
  • 21.02.20
  • 461× gelesen
Kultur

Stolpersteine für sieben Menschen

Moabit. Am 16. Mai sind in zwei Straßen in Moabit Stolpersteine für sieben Menschen verlegt worden: vor dem Haus Gotzkowskystraße 25 für James Heimann, seine Frau Marie, eine geborene Lewin, und deren Sohn aus erster Ehe, Heinz-Ingo; vor dem Haus an der Wittstocker Straße 10 für Oskar Haase, seine Frau Rosa, ebenfalls eine geborene Lewin, und ihre beiden Kinder Thea und Joachim, die 1928 und 1932 zur Welt kamen. Am 17. November 1941 wurden James, Marie und Heinz-Ingo mit dem sechsten Transport...

  • Moabit
  • 17.05.18
  • 83× gelesen
Kultur

Stolpersteine für Ehepaar

Moabit. Im Beisein von Verwandten sind vor dem Haus in der Jagowstraße 20 für das jüdische Ehepaar Elias und Therese Hirsch zwei Stolpersteine verlegt worden. Sie gehören zu den wenigen, die den Holocaust überlebt haben. Elias Hirsch (1888-1955) war Bäcker, betrieb in der Jagowstraße 20 eine Bäckerei und nahm als Soldat des deutschen Heeres am Ersten Weltkrieg teil. Seine Frau Therese (1893-1979), geborene Lewin, war Amerikanerin. So gelang es ihr am 29. Juli 1938, ihren Mann aus dem KZ...

  • Moabit
  • 07.12.17
  • 36× gelesen
Kultur

Stolpersteine in Moabit

Moabit. Unter Federführung des Vereins „Sie waren Nachbarn“ sind weitere Stolpersteine für Holocaust-Opfer in Moabit verlegt worden. An der Turmstraße 9 wird Margarete Regine Mann, Max Mann und Anna Blankenstein gedacht. Sie wurden 1942 nach Auschwitz beziehungsweise nach Riga deportiert. An der Dortmunder Straße 13 erinnern zehn kleine Bodendenkmäler an die Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns. Die Verlegung der Stolpersteine an der Dortmunder Straße war bereits im vergangenen Jahr...

  • Moabit
  • 14.09.17
  • 30× gelesen
Kultur

Ausstellung zur Familie Lewin: Initiative gestaltet Vitrine vor Rathaus

Moabit. Die Initiative „Sie waren Nachbarn“ hat die Vitrine vor dem Rathaus Tiergarten gestaltet. Darin gezeigt werden noch bis Ende November Lebensgeschichten und Fotografien der deutschen Familie Lewin. Als ihre Heimat, die Gegend um Posen, polnisch geworden war, zog die Familie 1921 nach Berlin. Ein Versuch in den 1890er Jahren, in den USA Fuß zu fassen, war gescheitert. Bereits während des Ersten Weltkrieges waren erwachsene Kinder der Lewins in die preußische Metropole gezogen. Die Eltern...

  • Moabit
  • 10.11.16
  • 61× gelesen
Kultur

Sieben Stolpersteine in der Dortmunder Straße verlegt

Moabit. Vor dem Haus in der Dortmunder Straße 3 sind die ersten sieben Stolpersteine für die Angehörigen von Benjamin Gidron verlegt worden. Weitere werden folgen. Sie sind dem Holocaust entronnen. Nachdem sein Großvater Sally Gottfeld im Mai 1933 fast fünf Wochen lang im SA-Folterkeller in der Tempelhofer Papestraße gequält worden war, bemühte sich Benjamin Gidron umgehend um eine Einreiseerlaubnis für Palästina für sich, seine Frau Emma und die gemeinsamen fünf Kinder. Im Dezember 1933...

  • Moabit
  • 09.05.16
  • 57× gelesen
Kultur

Bis auf Weiteres verschoben

Moabit. Zunächst war die Verlegung von elf Stolpersteinen vor der Dortmunder Straße 13 auf den nächsten Tag verschoben worden, nun für unbestimmte Zeit. So müssen die Stolperstein-Koordinierungsstelle, Paten und Angehörige noch warten, bis Anna und Ruth Caspary, Benjamin Cassel, Erna und Siegfried Freimann, Nanchen und Simon Katz, Josef und Martha Rynarzewski, Meta Salomonsohn und Ernst Wahrburg gedacht werden kann. Sie wurden in Auschwitz, Theresienstadt, Riga und Minsk von den Nazis ermordet....

  • Hansaviertel
  • 19.02.16
  • 48× gelesen
Kultur

Die nächsten Stolpersteine

Moabit. Die Nachbarschaftsinitiative „Stolpersteine Thomasiusstraße“ hat weitere 20 kleine Denkmäler vor den Hausnummern 15, 20 und 11 verlegen lassen. Seit August 2012 erinnern die Anwohner der Thomasiusstraße an die ehemaligen jüdischen Bewohner ihrer Straße. 62 von insgesamt 114 geplanten Stolpersteinen hat der Künstler Gunter Demnig bereits verlegt. Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.stolpersteine-berlin.de. KEN

  • Hansaviertel
  • 10.07.15
  • 54× gelesen
Kultur
Hertie-Einkaufstüte aus vergangenen Tagen.

Nicht nur Name eines Nahversorgers

Moabit. Der Name Hertie – zuletzt war er in Moabit im Zusammenhang mit einem neuen Nahversorgungszentrum in der Turmstraße gefallen. Für den Markennamen des früheren deutschen Warenhaus-Konzerns gibt es nun einen digitalen Stolperstein. Einst ging Hertie insolvent. Doch dank der Brüder Jan und Nils Klöker, die 2012 die Marke des niedergegangenen Unternehmens aufgekauft haben, wurde Hertie als Online-Kaufhaus wiederbelebt. Nun gibt es auf der Homepage des Kaufhauses einen digitalen Stolperstein....

  • Moabit
  • 25.06.15
  • 117× gelesen
Kultur

Weitere Stolpersteine

Moabit. In der Thomasiusstraße werden am 25. März 10 Uhr vor den Häusern Nummer 11 und 14 weitere 20 Stolpersteine verlegt. Im August 2014 hatte die dortige Nachbarschaftsinitiative vom Kölner Künstler Gunter Demnig bereits 39 von insgesamt 115 Steinen in den Gehweg einsetzen lassen. Am selben Tag lädt die Initiative ab 15 Uhr zur Filmvorführung "Bei uns nichts Neues" mit Bewohnern der Thomasiusstraße und zu einer Gedenkveranstaltung in den Gemeindesaal der Sankt Johannis-Gemeinde, Alt-Moabit...

  • Moabit
  • 12.03.15
  • 90× gelesen
Kultur
Gut 50 Anwohner der Thomasiusstraße sahen zu, wie der Künstler Gunter Demnig die Stolpersteine verlegte.

Thomasiusstraße: Die ersten Stolpersteine wurden verlegt

Moabit. In der Thomasiusstraße ließ die dortige Anwohnerinitiative die ersten 39 von ihr initiierten Stolpersteine verlegen. Weitere 66 Steine sollen im nächsten Jahr folgen. Wenige Minuten, bevor die Zeremonie beginnt, fährt der Künstler in seinem roten Kastenwagen vor.Hinter dem Fahrersitz klemmt ein Plüschpapagei. Für Gunter Demnig ist die Aktion schon Routine: Eimer, Kelle, Steine raus. Gut 44.000 kleine Denkmäler in 18 Ländern hat Demnig schon verlegt. Es sieht wie eine...

  • Moabit
  • 11.08.14
  • 319× gelesen
Kultur

Künstler Gunter Demnig verlegt erste Stolpersteine in der Thomasiusstraße

Moabit. Eine Anwohnerinitiative in der Thomasiusstraße will mit der Verlegung von insgesamt 105 Stolpersteinen an die Verfolgung und Deportation jüdischer Nachbarn im Viertel in der Zeit des Nationalsozialismus erinnern.Am 8. August ab 12.30 Uhr verlegt der Stolperstein-Initiator und Künstler Gunter Demnig die ersten kleinen Gedenktafeln vor den Häusern Nummer 3, 5, 10, 19, 24 und 26. Die jüdische Kantorin Avitall Gerstetter von der Gemeinde an der Oranienburger Straße wird anschließend ein...

  • Moabit
  • 04.08.14
  • 45× gelesen
Kultur
Steine wie diese werden die Nachbarn in der Thomasiusstraße Anfang August verlegen lassen.

105 Stolpersteine werden von Anwohnern verlegt

Moabit. Anwohner der Thomasiusstraße haben sich in einer Initiative zusammengefunden. Ihr Ziel: Sie wollen an Verfolgung und Deportation von 105 jüdischen Bürgern aus ihrem Viertel erinnern.Mit Stolpersteinen, kleinen Bodendenkmalen, wollen Oliver Geiger und seine Nachbarn die vergessenen Bewohner "in die Straße zurückholen". Die Initiative hat das Schicksal der ehemaligen Mitbürger in Archiven recherchiert. Die Biografien der Ermordeten sollen im Internet veröffentlicht werden. Weil die...

  • Moabit
  • 17.07.14
  • 144× gelesen
Sonstiges

Koordinierungsstelle sucht Helfer

Mitte. Im Citybezirk gibt es immer mehr Angehörige oder Nachbarn, die mit Stolpersteinen im Gehweg vor den Häusern an die von den Nazis deportierten und ermordeten Juden erinnern wollen. Weil ehrenamtliche Helfer fehlen, müssen sie bis zu eineinhalb Jahre warten.Über 900 kleine Betonquader hat der Kölner Bildhauer Gunter Demnig seit 1997 in Mitte verlegt. Die Messingtafeln vor den früheren Wohnorten erinnern mit Namen und biografischen Daten an das Schicksal der Bewohner. In ganz Berlin liegen...

  • Mitte
  • 28.05.14
  • 81× gelesen
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