Der Bosepark verändert sich
Bezirksamt setzt 2020 die Aufwertung der Grünflächen fort

Stadträtin Christiane Heiß und ihr Fachbereich Grünflächen lassen nach dem Franckepark nun den Bosepark aufwerten.
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Die Umgestaltung der Tempelhofer Parks geht weiter. Der erste von drei Schritten ist mit dem Abschluss der Sanierungsarbeiten im Franckepark in diesem Jahr gemacht. 2020 folgt der Bosepark, während Lehnepark und Alter Park 2021 an der Reihe sind. Das Bezirksamt stellte die bevorstehenden Maßnahmen jetzt bei einem Spaziergang vor.

Insgesamt 1,3 Millionen Euro hat der Fachbereich Grünflächen für die Aufwertung der vier Parkanlagen zur Verfügung. Das Geld wurde im Rahmen des Berliner Programms für Nachhaltige Entwicklung (BENE) bereits 2017 beim Senat beantragt. Eine halbe Million Euro ist bereits investiert worden, um den Franckepark aufzuhübschen. Im Zuge der Arbeiten wurde auch das historische Damwildgehege abgebaut. Ebenfalls eine halbe Million Euro fließt 2021 in den Lehne- und den Alten Park.

Für den Bosepark bleiben somit 300 000 Euro übrig. Damit sollen in erster Linie Pflegerückstände der vergangenen Jahrzehnte beseitigt werden. Dies bedeutet beispielsweise, dass vereinzelt Bäume abgeholzt werden müssen. Sie sind entweder bereits abgestorben oder wachsen aufgrund ihrer Lage im Schatten größerer Bäume nicht mehr weiter.

Neben der Kita Bosestraße sollen einige Eiben zurückgeschnitten werden, weil diese aufgrund ihrer giftigen Früchte nicht in deren Garten hineinragen dürfen. Einige Dickichte werden laut Ludger Hennicke, Projektleiter bei der für das Vorhaben zuständigen SWUP GmbH, jedoch als Rückzugsorte und Brutstätten für Vögel benötigt. Insgesamt wollen die Planer erreichen, dass der Bosepark hinsichtlich der Pflanz- und Wegeflächen verbessert wird. „Die Maßnahmen dienen der Barrierefreiheit, erhöhen die Aufenthalts- und die ökologische Qualität“, erklärt Stadträtin Christiane Heiß (Grüne). Sie wünscht sich vor allem, dass die Hecken auf westlicher Seite zur Manteuffelstraße hin so gekürzt werden, dass Fußgänger von dort einen Blick in den Bosepark werfen können. Wenig ansehnlich sind außerdem die mit Graffiti beschmierten Mauern neben der Pergola, die vor dem Abriss stehen.

„Wir wollen die Parkeingänge betonen“, meint Ludger Hennicke. Neue Bänke möchte er aufstellen lassen und die Pflasterung an jenen Stellen erneuern, an denen das Regenwasser unkontrolliert abfließt. An den Tischtennisplatten sollen Angsträume durch das Entfernen von Wildwuchs abgebaut werden. Von einigen Anwohner geforderte Parkwächter, wie sie seit September in einem Pilotprojekt im Kleist- und im Nelly-Sachs-Park in Schöneberg im Einsatz sind, wird es im Bosepark in absehbarer Zeit nicht geben. Eine weitere Anwohnerforderung, hundefreie Zonen beziehungsweise einen Hundeauslaufbereich einzurichten, wurde von den Planern auf die Liste „Anregungen für spätere Umsetzungen“ gesetzt. Im Frühjahr sollen nach Angaben des Straßen- und Grünflächenamts die Maßnahmen im Bosepark beginnen und bis zum Herbst 2020 andauern.

Autor:

Philipp Hartmann aus Tempelhof

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