Howoge leistet Amtshilfe
Wohnungsbaugesellschaft soll Gebäude des Primo-Levi-Gymnasiums sanieren

Das Bezirksamt plant, im Rahmen der Schulbauoffensive des Landes Berlin das Primo-Levi-Gymnasium sanieren zu lassen.

Der Campus dieses Gymnasiums umfasst die Gebäude in der Woelckpromenade 38 und in der Pistoriusstraße 133. Das Vorhaben wurde bereits für die Investitionsplanung 2017 bis 2021 angemeldet. Spätestens ab 2021 soll die erste Rate für das Bauvorhaben zur Verfügung stehen. Am Ende werden über 26 Millionen Euro investiert. Allerdings wird das Bezirksamt nicht selbst Bauherr sein. Ihm fehlen schlicht die Mitarbeiter um dieses gewaltige Vorhaben zu stemmen. „Nach derzeitigem Sachstand wird das Bauvorhaben durch die Howoge in Amtshilfe realisiert“, so Schulstadtrat Torsten Kühne (CDU).

Im Rahmen seiner Schulbauoffensive will der Senat erreichen, dass Schulen so rasch wie möglich saniert beziehungsweise neugebaut werden. Deshalb sollen städtische Wohnungsbaugesellschaften wie die Howoge Amtshilfe leisten. Wie Kühne mitteilt, will die Howoge im Herbst mit der Partizipationsphase beginnen. Das heißt, die Gremien der Schule werden über das Bauvorhaben informiert und in die Planung mit einbezogen. Das Bezirksamt empfiehlt, dass der Unterricht während der Sanierungsarbeiten im jeweiligen Gebäude ausgelagert wird. „Eine Sanierung bei laufendem Betrieb würde Bauzeit und Kosten deutlich erhöhen“, so der Stadtrat. Deshalb wird ein Nachbargrundstück an der Woelckpromenade gekauft. Der private Eigentümer sei dazu bereit.

Auf diesem könnte dann zunächst ein Neubau entstehen, in den der Unterricht ausgelagert wird. Dann könnten die beiden alten Schulgebäude sukzessive saniert werden. Damit die Howoge das Bauvorhaben umsetzen könne, müssten ihr zunächst Eigentumsrechte am Grundstück über Erbpacht übertragen werden, erklärt Kühne. Nach Abschluss der Sanierung mietet der Bezirk das Gebäude von der Wohnungsbaugesellschaft zurück. Was dann an Miete auf den Bezirk zukommt, werde derzeit mit der zuständigen Senatsverwaltung für Finanzen verhandelt.

Die erste Rate für die Sanierung der Schule stehe zwar erst 2021 zur Verfügung, so Kühne. Aber wenn die Howoge im Rahmen der Schulbauoffensive früher beginnen kann, sagte die Senatsfinanzverwaltung zu, dass die Rate auch vorgezogen werden kann. Dann könnte sogar noch in diesem Jahrzehnt mit dem Bauen begonnen werden.

Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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