100 Jahre Groß-Berlin
Wahl musste wiederholt werden

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Weißensee. Vor der Bildung der Einheitsgemeinde Groß-Berlin fanden auch auf dem Gebiet des künftigen Bezirks Weißensee Wahlen zur ersten Bezirksversammlung statt. Zum ersten Vorsteher der 30-köpfigen Versammlung wurde seinerzeit der Lehrer Oswald Tischendorf (USPD) gewählt. Die Wahl musste aber 1921 wiederholt werden. Ein Gericht erklärte wegen eines Formfehlers alle Wahlen in den Bezirken für ungültig. Aber damit nicht genug: Der von der Bezirksversammlung gewählte Bürgermeister Emil Pfannkuch (USPD) konnte sein Amt nicht antreten. Die bürgerlichen Parteien forderten mit einem Misstrauensantrag die Aufsichtsbehörde über die Bezirke auf, die Bestätigung des Bürgermeisters „wegen Unfähigkeit“ zu versagen. Das geschah zunächst auch. Aber dann wurde Pfannkuch doch noch für zwölf Jahre bestätigt und konnte seine Arbeit aufnehmen. BW

Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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