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Berlin United steigt in die Berlin-Liga auf / "Icke" Häßler bleibt Trainer

Hamdi Chamkhi (weiß) und Berlin United – hier beim 10:0-Triumph über den FC Srbija – kicken in der nächsten Saison in der Berlin-Liga.
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  • Hamdi Chamkhi (weiß) und Berlin United – hier beim 10:0-Triumph über den FC Srbija – kicken in der nächsten Saison in der Berlin-Liga.
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Die Fußballer von Berlin United werden in der kommenden Saison in Berlins höchster Spielklasse kicken: Am drittletzten Spieltag der Landesliga, Staffel zwei deklassierte die Truppe um Trainer Thomas „Icke“ Häßler den FC Srbija aus Spandau mit 10:0 und sicherte sich damit vorzeitig die Meisterschaft und den Aufstieg in die Berlin-Liga.

Bereits in der ersten Halbzeit war United im entscheidenden Duell mit Srbija klar überlegen, versäumte es aber, aus der Vielzahl der guten Torgelegenheiten deutlicher als mit 2:0 in die Pause zu gehen. „Schließt Eure Angriffe doch mal vernünftig ab“, monierte „Icke“ Häßler an der Seitenlinie, dass seine Angreifer im Abschluss zu wenig zielstrebig agierten. Auch die unterforderten Abwehrspieler um Kapitän Deniz Yesiltepe waren mit den Torabschlüssen der eigenen Angreifer alles andere als einverstanden.

Aus dem Stadion gefegt

Das änderte sich jedoch nach dem Seitenwechsel. Da agierte United so, wie es einem Meister gebührt: Durch Treffer von Hamdi Chamkhi (4), Thiemo-Jerome Kialka (3), Lennart Hartmann (2) und Josue De-Almeida wurden die Gäste mit 10:0 aus dem Stadion Westend gefegt.

Und somit ist genau das passiert, was jeder Fußballinteressierte schon vor der Spielzeit wusste: Berlin United mit seinem top besetzten Kader ist wie das heiße Messer durch die Butter durch diese Saison geglitten. Auch die Zahlen sprechen für sich: Bis zum 26. Spieltag konnte das Team vom Spandauer Damm 23 Siege einfahren, dabei 99 Tore erzielen und musste nur 23 Gegentreffer kassieren. An der Spitze der Torjägerliste streiten sich jetzt nur noch die beiden Angreifer Hamdi Chamkhi und Thiemo-Jerome Kialka um die Torjägerkrone. Bis zum 26. Spieltag hatten beide Stürmer jeweils 25 Mal getroffen.

Noch Luft nach oben

Er sei glücklich über einen verdienten Aufstieg in die Berlin-Liga, freute sich auch „Icke“ Häßler. Allerdings zeigte sich auch in den vier Spielen, die United nicht gewinnen konnte, dass dem Starensemble durchaus beizukommen war: Gegen den 1. FC Wilmersdorf, der eine mehr als nur durchwachsene Saison im Tabellenmittelfeld beenden wird, blieb die Häßler-Truppe sogar in Hin- und Rückspiel ohne Sieg. Insbesondere mit zwei starken Defensivleistungen konnten die Wilmersdorfer den United-Kickern den Zahn ziehen und den Spaß am Fußballspielen verderben. Aber auch der Wittenauer SC und Fortuna Biesdorf zeigten bei ihren Siegen über United, dass man diesem Team mit einer kämpferisch und taktisch starken Leistung durchaus beikommen kann.

In der Berlin-Liga wird United in jedem Fall auf größere Gegenwehr treffen, als es über weite Strecken der Landesligasaison der Fall gewesen ist. Aber Berlin United ist gerüstet und verspricht, den ohnehin großartigen Kader qualitativ weiter zu verstärken. Und auch „Icke“ bleibt: Der Vertrag des Fußball-Weltmeisters hat sich durch den Aufstieg bis 2020 verlängert. Sollte auch in der Saison 2019/20 der Coup gelingen und Berlin United in die Oberliga aufsteigen, dann also überregional spielen, würde sich der Vertrag bis 2021 verlängern.

Hamdi Chamkhi (weiß) und Berlin United – hier beim 10:0-Triumph über den FC Srbija – kicken in der nächsten Saison in der Berlin-Liga.
Thiemo-Jerome Kialka (weiß) und Berlin United – hier beim 10:0-Triumph über den FC Srbija – kicken in der nächsten Saison in der Berlin-Liga.

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