Drei Millionen Euro für den Preußenpark
Bund beschließt satte Finanzspritze zur Sanierung der Grünanlage

Das Geld ist da, es kann jetzt richtig losgehen: Umweltstadtrat Oliver Schruoffeneger, Bundestagsabgeordneter Klaus-Dieter Gröhler und Sozialstradtrat Arne Herz im Preußenpark (von links).
  • Das Geld ist da, es kann jetzt richtig losgehen: Umweltstadtrat Oliver Schruoffeneger, Bundestagsabgeordneter Klaus-Dieter Gröhler und Sozialstradtrat Arne Herz im Preußenpark (von links).
  • Foto: BA Charlottenburg-Wilmersdorf
  • hochgeladen von Karla Rabe

Das Vorhaben, den Preußenpark instandzusetzen und umzugestalten, wird vom Bund gefördert. Der Haushaltsausschuss des Bundestags stellt dafür drei Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld kommt aus dem Sonderprogramm zur Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel.

Das Bezirksamt hatte im Juni einen Antrag auf Förderung im Rahmen des Energie- und Klimafonds gestellt. Unterstützt wird das Projekt durch den Bundestagsabgeordneten Klaus-Dieter Gröhler. Er setzte sich persönlich dafür ein, dass dem Antrag stattgegeben wird. Zusammen mit den Mitteln des Landes Berlin aus der Investitionsplanung könne der Preußenpark mit den zusätzlichen drei Millionen Euro weiter zu einem gepflegten und zukunftsfähigen Ort der Erholung und zu einem echten Stadtpark werden, sagte Gröhler dazu.

Die Antragstellung für die Bundesmittel erfolgte in enger Abstimmung Gröhlers mit den Stadträten Oliver Schruoffeneger und Arne Herz. Durch die Fördermittel kann unter anderem das Rasenrondell wiederhergestellt werden. Außerdem sollen Bäume und Pflanzen finanziert werden, die resistenter gegen Trockenheit und Hitze sind. Darüber hinaus erhält der Park eine moderne Regenwasser- und Bewässerungsanlage. Ziel ist, ihn insgesamt umzugestalten und aufzuwerten. Er soll für Anwohner und andere Nutzer wieder zu einem Ort der Erholung und für freizeitliche Aktivitäten werden.

Der Preußenpark wurde 1905 als öffentlicher Platz angelegt. Weit über die Grenzen Berlins hinaus ist er auch unter dem Namen „Thai-Wiese“ bekannt. Der Thai-Streetfood-Markt ist hier zu einem interkulturellen Treffpunkt geworden. Diesen zu erhalten, sei ein wichtiger Bauabschnitt im Projekt, erklärt Stadtentwicklungsstadtrat Oliver Schruoffeneger. „Bereits Ende Oktober konnte der Bauabschnitt im Nordwesten des Parks weitgehend fertiggestellt werden“, sagt der Stadtrat. Der Foodmarkt bekommt einen festen Platz und soll nach einem ordentlichen Konzept durchgeführt werden. Künftig soll es 60 Marktstände auf einem eigens dafür hergerichteten Areal geben. Ein Marktbetreiber hält die organisatorischen Fäden in der Hand und begleitet die Verkäufer dabei, sich auf die neuen Rahmenbedingungen einzustellen. Geplant ist darüber hinaus der Bau eines Multifunktionsgebäudes am nördlichen Eingang des Parks. Hier könnten unter anderem die mobilen Stände gelagert, aber auch weitere bezirkliche Angebote ermöglicht werden.

Auch Franziska Becker, SPD-Abgeordneten für Wilmersdorf im Abgeordnetenhaus, begrüßt die finanzielle Unterstützung durch den Bund. „Das ist ein wichtiges Signal für Wilmersdorf. Endlich kann der Bezirk in eine beliebte Parkanlage investieren, die weit über die Grenzen Berlins bekannt ist.“ Damit würden zwei Ziele in Einklang gebracht: Ein beliebter Freizeitort wird nach Kriterien des Klimaschutzes modernisiert und als Marktplatz müsse er künftig klaren Regeln folgen. Das käme den Interessen der Anwohner entgegen. „Alles in allem gut angelegte Mittel und hervorragende Nachrichten für Wilmersdorf“, freut sich Becker.

Autor:

Karla Rabe aus Steglitz

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