Beim "Noteingang" dabei
Brauerei bietet Hilfesuchenden Schutz

So sieht der Aufkleber der Aktion „Noteingang Lichtenberg“ aus.
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  • So sieht der Aufkleber der Aktion „Noteingang Lichtenberg“ aus.
  • Foto: Pressestelle Bezirksamt Lichtenberg
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Die Berliner-Kindl-Schultheiss-Brauerei beteiligt sich an der Lichtenberger Aktion „Noteingang“.

Das vereinbarten der neue Betriebsleiter Garlich von Essen und Bürgermeister Michael Grunst (Die Linke) bei einem gemeinsamen Gespräch, an dem auch der Vorsitzende des Wirtschaftskreises Hohenschönhausen-Lichtenberg, Karsten Dietrich, teilnahm. Das entsprechende Schild wird am Eingang der Brauerei an der Indira-Gandhi-Straße 66-69 angebracht.

Die Kampagne „Noteingang“ startete das Bezirksamt im Sommer vergangenen Jahres. Damit sind Einrichtungen aufgerufen, Aufkleber an Tore, Türen oder Fenster zu kleben, wenn sie Hilfebedürftigen Schutz anbieten möchten.

Abgebildet ist auf dem Aufkleber das bekannte Notausgangszeichen, das zu einem Noteingangs-Symbol umfunktioniert wurde. In sechs Sprachen erfahren Hilfesuchende, dass sich hinter der jeweiligen Tür ein Noteingang befindet.

Zu finden sind solche Aufkleber seit dem Sommer an den Türen von Lichtenberger Sozial- und Jugendeinrichtungen, Geschäfte, Bars und Cafés und eben auch Betrieben. „Mit dieser Aktion können die Lichtenberger zeigen, dass sie Anfeindungen und Menschenfeindlichkeit in ihren Kiezen nicht tolerieren und sich für bedrohte Mitbürger einsetzen. Es soll ein sichtbares Zeichen gegen Intoleranz im öffentlichen Raum gesetzt werden“, so Bürgermeister Grunst.

Ausführliche Informationen, Materialien und Kontaktadressen finden sich auf www.berlin.de/ba-lichtenberg/aktuelles/artikel.979636.php.

So sieht der Aufkleber der Aktion „Noteingang Lichtenberg“ aus.
Bürgermeister Michael Grunst (Mitte) startete vor einigen Monaten gemeinsam mit den Stadträten Martin Schaefer (CDU/ links) und Kevin Hönicke (SPD) vor dem Rathaus die Aktion „Noteingang Lichtenberg“.
Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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