Info-Tafel erinnert an Zentralarchiv

Charlottenburg. Die Senatsverwaltung für Kultur und Europa enthüllt gemeinsam mit den Central Zionist Archives in Jerusalem am Mittwoch, 5. Juni, um 16 Uhr in der Meinekestraße 10 eine Informationstafel in Erinnerung an das Zionistische Zentralarchiv. Anlass ist dessen 100-jähriges Jubiläum.

Das Zionistische Zentralarchiv wurde 1919 in Berlin in der Sächsischen Straße 8 gegründet und zog 1924 in die Meinekestraße 10. Es umfasste den Schriftbestand des Zionistischen Zentralbüros und weiterer Organisationen, eine Bibliothek, eine Zeitungssammlung und in der Folgezeit eine große Fülle weiterer Schriften, Dokumente und Fotos zur zionistischen Bewegung. Sein Archivar Georg Herlitz erkannte früh die Gefahren, die dem Archiv durch die Zuspitzung der politischen Lage in Deutschland drohten. Bereits 1932 schickte er eine Auswahl bedeutender Materialien an das Zionistische Büro in London, um sie vor Zerstörung zu schützen. Ende 1933 gelang es ihm mit Hilfe der World Zionist Organization, das enorm angewachsene Archiv in 154 Kisten nach Palästina in Sicherheit zu bringen. Schon im Herbst 1934 konnte das Archiv in Jerusalem wiedereröffnet werden.

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