Geheimnis um Zeitkapsel gelüftet: Alte Dokumente aus Trinitatiskirche gesichert

Weil sie schief stand, musste die Turmspitze mit der Zeitkapsel abgenommen werden. Bei der Gelegenheit wurde die Kapsel kürzlich geöffnet.
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  • Weil sie schief stand, musste die Turmspitze mit der Zeitkapsel abgenommen werden. Bei der Gelegenheit wurde die Kapsel kürzlich geöffnet.
  • Foto: Juliane Kaelberlah
  • hochgeladen von Matthias Vogel
Wo: Trinitatiskirche, Karl-August-Platz, 10625 Berlin auf Karte anzeigen

Das Geheimnis um den Inhalt der Zeitkapsel der Trinitatiskirche ist gelüftet.

Während des sonntäglichen Gottesdienstes am 13. Mai hat die Gemeinde die Kugel unter dem Turmkreuz, das zum Zwecke seiner Sanierung kürzlich abgenommen wurde, geöffnet. Ähnlich wie bei der Grundsteinlegung werden in solchen Kapseln Schriftstücke und Gegenstände aus der Zeit des Kirchenbaus für die Nachwelt konserviert. Zum Vorschein kam eine Ausgabe des Tagesspiegels von 1972 und ein Dokument der Bauklempnerei Turm-Linde von 1955 zum Vorschein. Die Firma hat den Trinitatis-Turm über Jahre hinweg gewartet und, wenn nötig, repariert.

"Ältere Dokumente wurden nicht gefunden, sie wurden vermutlich schon zu einem früheren Zeitpunkt entnommen und archiviert", berichtet Juliane Kaelberlah, beim Evangelischen Kirchenkreis Charlottenburg-Wilmersdorf für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Wie aus dem Dokument der Firma Turm-Linde hervorgehe, hatte sie den Turm in den 1950er Jahren und das Turmkreuz Anfang der 1970er Jahre schon einmal repariert.

Jetzt obliegt es der Gemeinde, den Inhalt der Kapsel zu ergänzen, wenn sie nach der Ertüchtigung wieder auf das Kirchendach gehievt wird. Wie wäre es mit einer Ausgabe der Berliner Woche?

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