Stadtnatur für jedermann
Lokschuppen ist jetzt Umweltbildungszentrum

Der Lokschuppen im Wriezener Park – hier der Eingang – ist jetzt offizielles Umweltbildungszentrum für alle.
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Der Lokschuppen im Wriezener Park ist jetzt Umweltbildungszentrum. Dort gibt es Informationen und Angebote zum Stadtgrün für alle.

Wer sich für Umwelt und die Stadtnatur interessiert, hat im Lokschuppen eine zentrale Anlaufstelle. Denn dort sitzt jetzt das Umweltbildungszentrum des Bezirksamtes samt der neuen Koordinierungsstelle für die Umweltbildung vom Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND). „Unsere Umweltbildungsangebote sind vielfältig und niedrigschwellig, sodass für jeden etwas dabei ist“, wirbt Umweltstadträtin Clara Herrmann (Grüne). „Es gibt Informationen zu Wildbienen oder wie die Friedrichshainer und Kreuzberger beim Bäumegießen helfen können.“ Kitagruppen und Schulklassen können im grünen Klassenzimmer forschen, und in Workshops wird erklärt, wie sich Balkonkästen bienenfreundlich bepflanzen lassen.

Mit dem Freundeskreis des Lokschuppens und Anwohnern sind im Lokschuppen über die Jahre viele weitere Projekte entstanden. So werden regelmäßig Grünflächen gepflegt und bepflanzt, Schmetterlingsgärten angelegt und Insektenhotels gebaut. Im Sommerhalbjahr finden zudem zahlreiche Workshops und Aktionen rund um Umweltbildungsthemen wie Permakultur, Saatgut, vertikales Gärtnern, Urban Gardening und Up- oder Recycling statt. Sofern es die Pandemie zulässt.

Im Lokschuppen halten die Stadtnaturrangerinnen Janet Huber und Kristina Roth ab April auch wieder ihre wöchentlichen Sprechstunden ab und beraten zu allen Fragen rund um die Stadtnatur. Sprechstundentermin ist jeder erste und dritte Mittwoch im Monat sowie jeder zweite und vierte Mittwoch im Robinienwäldchen und zwar jeweils von 15 bis 17 Uhr. An beiden Standorten werden auch die Bewässerungssäcke für Stadtbäume ausgegeben. Das Umweltamt daneben betreut das Förderprojekt für Wildbienen an Schulen, berät Anwohner zu Hofbegrünungsprojekten und lädt zum virtuellen Lehrpfad am Lokschuppen ein. Die nächste Veranstaltung ist für den 10. April geplant. Dann geht es im Umweltbildungszentrum von 15 bis 17 Uhr um das Ansäen und Umtopfen von bestäuberfreundlichem Saatgut.

Autor:

Ulrike Kiefert aus Mitte

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