Ostern eröffnet die Bahnhofshalle
Was die Bahn nicht nur an der Warschauer Straße vorhat

Die noch nicht ganz fertige neue Halle des Bahnhofs Warschauer Straße.
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  • Die noch nicht ganz fertige neue Halle des Bahnhofs Warschauer Straße.
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Es hat am S-Bahnhof Warschauer Straße viel länger gedauert, als zunächst geplant. Immerhin seit Dezember 2018 sind die beiden neuen Richtungsbahnsteige in Betrieb. Und ab Ostern auch das Gebäude.

So zumindest die Ankündigung der Deutschen Bahn. Die Fertigstellung des Bahnhofs war eine Nachricht bei der Präsentation der Bauvorhaben in diesem Jahr am 11. Februar. 840 Millionen Euro sollen 2020 in die Infrastruktur in Berlin und Brandenburg investiert werden. Teils auch in Projekte mit längerer Laufzeit.

Dazu gehört vor allem der Ostbahnhof. Dort soll die Generalsanierung des Hallendachs fünf Jahre dauern. Erste Arbeiten sind schon angelaufen.

Wie berichtet, gab es zuletzt Meldungen, nach denen die Statik im Ostbahnhof bei extremen Wetterlagen nicht mehr sicher sein könnte. Gefahren für Fahrgäste seien zu keiner Zeit gegeben, stellten Regionalleiter Alexander Kaczmarek und Station & Service-Chef Jan Ebering noch einmal heraus. Dafür sorge eine durchgehende Sensorenüberwachung der Bahnhofskonstruktion. Bis drei Millimeter Bewegung wären dabei im Bereich des Normalen. Selbst in der Nacht zum 10. Februar, als Orkan "Sabine" tobte, wäre dieser Wert bei weitem nicht erreicht worden.

Arbeiten bei laufenden Verkehr

Das Großprojekt am Ostbahnhof bedeute nicht zuletzt eine logistische Herausforderung, betonten die beiden. Denn es soll weitestgehend bei laufendem Schienenverkehr stattfinden. Deshalb werde auch eine Zwischendecke für die Arbeiten eingezogen. Nur für Auf- und Abbauten komme es bis 2025 mehrere Male zu zehntägigen Sperren. Die erste ist für die Zeit vom 13. bis 23. Dezember dieses Jahres vorgesehen.

Andere Einschränkungen auf verschiedenen Streckenabschnitten gibt es schon früher. Für Bahnfahrer aus dem Bezirk betreffen sie vor allem den Abschnitt der S-Bahnlinie 3 zwischen Ostkreuz und Köpenick, wo es vom 25. Juni bis 13. Juli einen Schienenersatzverkehr gibt. Gleiches gilt für die Stadtbahn von Ostbahnhof bis Alexanderplatz zwischen 27. Juli und 3. August sowie Warschauer Straße und Alexanderplatz vom 13. bis 16. und 20. bis 23. November.

Es sei darauf geachtet worden, viele Sperren in die Zeit der Sommerferien zu legen, erklärten die Bahnverantwortlichen. Auch wenn das nicht durchgehend möglich sei.

Autor:

Thomas Frey aus Friedrichshain

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