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Einen e-sel zum Jubiläum: Talgo präsentiert Hybridlok

Wo: Talgo Deutschland, Revaler Str. 99, 10245 Berlin auf Karte anzeigen
Zur Loktaufe kam unter anderem Berlins Innensenator Andreas Geisel (dritter von rechts).
Zur Loktaufe kam unter anderem Berlins Innensenator Andreas Geisel (dritter von rechts). (Foto: Talgo Deutschland)

Friedrichshain. Die Talgo (Deutschland) GmbH ist der größte einzelne Arbeitgeber auf dem RAW-Gelände. Und der einzige, der noch mit der ursprünglichen Funktion dieser Fläche zu tun hat.

Talgo ist Instandhalter für Schienenfahrzeuge aller Art und ist seit 1994 an der Südseite des einstigen Reichsbahnausbesserungswerks ansässig. Aktuell sind an diesem Standort 115 Beschäftigte tätig.

Das RAW-Areal wurde am 1. Oktober 150 Jahre alt (wir berichteten). Das "Geburtstagsgeschenk" von Talgo gab es knapp eine Woche später. Die Firma nahm eine neue Rangierlokomotive mit Hybridantrieb im Bereich der Warschauer Brücke in Betrieb.

Dank eines Elektromotors mit Dieselgenerator könnten bis zu 50 Prozent Dieselkraftstoff eingespart werden. Auch Stickoxide, Ruß und Lärm würden drastisch reduziert. Mit der Hybridlok stelle sein Unternehmen nicht nur die Weichen in Richtung Zukunft, sondern leiste auch einen Beitrag zur Rücksichtnahme und damit weiterer Akzeptanz, erklärte Stephan Korte, Mitglied der Talgo-Geschäftsleitung.

Die Werksbezeichnung des Schienenfahrzeugs lautet "Prima H3". Getauft wurde sie aber von Schülern der Kreuzberger Albrecht-von-Graefe-Schule auf den Namen "e-sel". Er leitet sich ab von "Elektro-Diesel". tf

Zur Loktaufe kam unter anderem Berlins Innensenator Andreas Geisel (dritter von rechts).
Beziehungsfähig. Die Prima H3 leistet einen Beitrag zur E-Mobilität. Foto: Talgo Deutschland
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