Baustart an der Alten Spree
83 Wohnungen und ein Hotel auf dem Gelände des "Mecklenburger Dorfs" geplant

Der erste Bagger steht bereits auf dem Baugrundstück an der Alten Spree.
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  • Der erste Bagger steht bereits auf dem Baugrundstück an der Alten Spree.
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Das „Mecklenburger Dorf“ ist jetzt wirklich Geschichte. Auf der seit Jahren brachliegenden Fläche der früheren Freiluftgaststätte an der Straße Am Generalshof beginnen die Arbeiten.

Der Investor hat bereits zwei riesige Bauschilder aufgestellt und einen Bagger für Erdarbeiten vor Ort gebracht. „Am 30. Januar haben wir die Genehmigung für die Errichtung eines Wohnparks mit sechs Stadtvillen mit 83 Wohnungen, einer Tiefgarage mit 43 Stellplätzen, einem Hotel und einem Café erteilt“, erklärt Ulrike Zeidler, die Leiterin des Stadtentwicklungsamts, auf unsere Nachfrage. Im vorigen Jahr hatte es erneut einen Eigentümerwechsel gegeben. Die Optima-Gruppe aus Bayern verkaufte das Grundstück an die WIN.D Beta 3 GmbH & Co. KG aus Zossen. Die stellte Ende Januar 2019 einen Antrag auf Verlängerung der 2016 erteilten Baugenehmigung. 2019 waren 76 Eigentumswohnungen, ein Café und zehn Gewerbeeinheiten geplant, von einem Hotel war keine Rede. Die Baugenehmigung wurde vom Bezirk bis zum 20. Februar 2020 verlängert. Am 14. August war dann ein erneuter Bauantrag gestellt worden – für, wie nun genehmigt, 83 Wohnungen und ein Hotel mit 51 Zimmern. Auf dem Bauschild wirbt bereits ein Berliner Immobilienunternehmen für den Kauf der Eigentumswohnungen.

Auf dem Grundstück an der Alten Spree war zu den Weltfestspielen 1973 die Freiluftgaststätte „Mecklenburger Dorf“ errichtet worden. Die war bis in die 90er-Jahre in Betrieb. Im Jahr 2000 stellte die Bayerische Hausbau Pläne vor, für 30 Millionen Mark eine Anlage mit rund 100 Wohnungen zu errichten. Die zerschlugen sich, das Bauschild verrottete mehrere Jahre im Gebüsch. 2013 hatte dann die Optima-Gruppe das Grundstück erworben und Baugrunderkundungen durchgeführt. Zwischennutzer, die einen Biergarten eingerichtet hatten, mussten 2014 gehen. Gebaut wurde dann aber nicht.

Autor:

Ralf Drescher aus Lichtenberg

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