Heimatverein plant Aktion gegen Schmierereien im Volkspark Köpenick

Stefan Förster (links) und Eberhard Aurich mit dem künstlerisch gestalteten Papierkorb.
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Köpenick. Der Volkspark Köpenick ist als Gartendenkmal eingestuft. Obwohl das Grünflächenamt und der ehrenamtliche „Parkranger“ Eberhard Aurich sich um die Pflege bemühen, werden vor allem Bänke und Papierkörbe immer wieder durch Schmierer beschmutzt. Jetzt soll ein Projekt des Heimatvereins Köpenick Abhilfe schaffen.

„Wir wollen die Papierkörbe im Park und zwei Schaltkästen mit künstlerischen Fotos von Köpenicker Sehenswürdigkeiten versehen. Dann bleibt zu hoffen, dass die Graffitischmierer wenigstens Respekt vor den künstlerischen Leistungen ihrer Mitbürger haben und künftig auf das Verunstalten verzichten“, sagt Stefan Förster vom Heimatverein. Eberhard Aurich, ebenfalls Mitglied des Vereins, hat bereits die Kosten kalkuliert. Das Bekleben von zehn Papierkörben und zwei Schaltkästen würde inklusive Honorar, Entwurf, Layout und Montage rund 3000 Euro kosten, die könnten aus sogenannten Feinmitteln des Bezirks finanziert werden. Ein Antrag auf Kiezkassenmittel war zurückgezogen worden, weil bereits zu viel Projekte vorgeschlagen waren.

„Wir haben jetzt auf Kosten unseres Vereins ein Probeexemplar hergestellt und im Volkspark vom Grünflächenamt aufstellen lassen. Damit wollen wir beim Bezirksamt für unser Projekt werben“, sagt Vereinsvorsitzender Stefan Förster.

Den ersten Papierkorb ziert ein Bild des ehrwürdigen Köpenicker Rathauses. Weitere Motive stehen bereits auf der Liste, darunter Schloss Köpenick, die Laurentiuskirche oder der ehemalige Stammsitz der Coepenicker Bank.

Der 1929 angelegte Volkspark befindet sich auf einem Dreieck zwischen Müggelheimer Straße, Pablo-Neruda- und Salvador-Allende-Straße. Die Anlage ist sechs Hektar groß. Neben Papierkörben und Bänken versehen die selbst ernannten „Schriftkünstler“ sogar die weißen Schutzanstriche der Bäume mit ihren Zeichen, darunter findet sich leider auch immer wieder der Schriftzug des 1. FC Union. RD

Stefan Förster (links) und Eberhard Aurich mit dem künstlerisch gestalteten Papierkorb.
So sehen die Papierkörbe bisher aus.
Autor:

Ralf Drescher aus Lichtenberg

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