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Mieter ohne Heizung: Wieder Ärger mit der Deutschen Wohnen

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An der Admiral- und Kohlfurter Straße mussten Mieter frieren.
An der Admiral- und Kohlfurter Straße mussten Mieter frieren. (Foto: Thomas Frey)

In mehreren Häusern des Immobilienkonzerns "Deutsche Wohnen" sind Anfang Januar die Heizungen ausgefallen.

Betroffen waren Mieter an der Admiral-, Kohlfurter- und Kottbusser Straße, wie auch das Unternehmen bestätigte. Dort war von "einigen Häusern" die Rede. Dass es sich aber wohl um mehr als nur Einzelfälle handelt, zeigen aber Hinweise in den sozialen Netzwerken.

Als Ursache wurde ein ausgefallener Heizkessel genannt. Beim Versuch ihn auszutauschen, sei auch der zweite Kessel geplatzt. Mieter, die im Kalten sitzen könnten einen Radiator erhalten. Auch eine schnelle Reparatur wurde versprochen.

Für viele Kritiker haben die Probleme bei der Deutsche Wohnen dagegen Methode. Der börsennotierte Konzern, mit mehr als 100 000 Appartements die größte Wohnungsbaugesellschaft Berlins, investiere schon lange zu wenig in Instandhaltung, wird kritisiert. Eigentliches Ziel sei, die Wohnungen aufwändig zu sanieren, um sie dann weitaus teurer zu vermieten oder verkaufen. Bereits im Winter 2016/17 ist es zu zahlreichen Heizungsausfällen gekommen.

Die Wohnungen der Deutsche Wohnen würden immer mehr zu Kühlhäusern verkommen, attackiert der Bundestagsabgeordnete Pascal Meiser (Linke) das Unternehmen. Was dem aber aus Gründen der Profitmaximierung "offensichtlich egal" sei. Meiser fordert deshalb ein schnelles Handeln der Wohnungsaufsicht des Bezirks "gegenüber dem Wiederholungstäter", um die Sicherheit und Gesundheit der Mieter zu schützen. Als "Ultima ratio" seien auch eine Zwangsverwaltung oder Enteignung für den Linken "kein Tabu".

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