Das Leiden der Kinder

Kreuzberg. Vom 25. Januar bis 15. Februar wird im Willy-Brandt-Haus, Stresemannstrße 28, die Ausstellung "Die Kinder vom Bullenhuser Damm" gezeigt. Sie erinnert an das Schicksal von 20 jüdischen Kindern, die 1944 aus dem Vernichtungslager Auschwitz in das Konzentrationslager Neuengamme bei Hamburg deportiert wurden. Dort wurden sie für medizinische Experimente missbraucht. Um das Verbrechen zu vertuschen, brachte die SS die Fünf- bis Zwölfjährigen kurz vor Kriegsende in eine als KZ-Außenlager genutzte Schule am Bullenhuser Damm und erhängte sie dort im Heizungsraum. Seit 1979 gibt es die Vereinigung "Kinder vom Bullenhuser Damm". Sie hält den Kontakt zu Angehörigen weltweit und organisiert eine jährliche Gedenkfeier. Auch darüber wird in der Ausstellung berichtet. Geöffnet ist Dienstag bis Sonntag von 12 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, für den Zugang aber ein Ausweis erforderlich. tf

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