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Um die Wette: „Downforce“ – zielstrebig und trickreich

Das Prinzip von "Downforce" hat bereits 45 Jahre auf dem Buckel – die aktuelle Umsetzung erscheint dennoch frisch und unverbraucht.
  • Das Prinzip von "Downforce" hat bereits 45 Jahre auf dem Buckel – die aktuelle Umsetzung erscheint dennoch frisch und unverbraucht.
  • Foto: L.U. Dikus
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Autorennen in der Formel 1 erfreuen sich aufgrund ihres Unterhaltungswerts weltweit großer Beliebtheit. Auch oder gerade wer dem Zuschauen beim Fahren im Kreis nichts abzugewinnen vermag, sollte einmal ausprobieren, wie unterhaltsam es ist, selber am Spieltisch das Renngeschehen zu lenken und hohe Wettgewinne einzustreichen.

Vor Beginn des Rennens werden die sechs Boliden zusammen mit ihren Fahrern einzeln versteigert. Worauf man bietet, hängt in erster Linie davon ab, welche Tempo-Karten man erhalten hat. Daneben können aber auch die Fähigkeiten der Fahrer eine Rolle spielen. Die Gebote werden gleichzeitig durch verdecktes Ausspielen einer Karte abgegeben. Um erfolgreich zu sein, muss man dummerweise gerade eine solche opfern, mit der sich das ersteigerte Fahrzeug gut hätte voranbringen lassen. Besonders schmerzlich, wenn sich herausstellt, dass man viel zu hoch gegriffen hat.

Seinen großen Reiz zieht das Geschehen daraus, dass mittels einer Tempo-Karte zumeist nicht nur die Zugweite des eigenen Wagens bestimmt wird, sondern auch die einiger Wagen der Konkurrenz. Nicht selten können einzelne von diesen dadurch sogar weiter kommen als der eigene.

Die große Kunst besteht nun aber darin, seine Karten so auszuspielen, dass davon besonders begünstigte gegnerische Wagen gerade eingeklemmt sind und deshalb alle oder zumindest einen Teil ihrer Bewegungspunkte verfallen lassen müssen. Einnahmen lassen sich nicht nur durch Prämien für die Platzierung am Ende des Rennens erzielen. Dreimal während des Rennens, wenn das führende Fahrzeug eine Markierungslinie überquert, dürfen alle Teilnehmer auf einem Wertungsblatt geheim eine Wette notieren. Je früher der Tipp und besser die spätere Platzierung, desto höher die Auszahlung.

Das Grundprinzip von „Downforce“ hat bereits 45 Jahre auf dem Buckel. Es hat im Laufe der Zeit immer wieder Modifizierungen erfahren und erscheint auch in seiner jetzigen Form frisch und unverbraucht.

„Downforce“ von Wolfgang Kramer; Verlag iello; für zwei bis sechs Teilnehmer ab acht Jahren; Spieldauer: 30 Minuten; Preis: circa 36 Euro.

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