Bündnis für Wohnungsneubau: Senat und Bezirksamt schließen Vereinbarung

Nicht nur bezahlbare Wohnungen braucht Lichtenberg – auch die Infrastruktur muss mitwachsen. Damit das gelingt, haben der Bezirk und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ein Bündnis für den Wohnungsneubau geschlossen.

Mit dem Bauvorhaben „Weiße Taube“ sollen an der Landsberger Allee rund 1800 Wohneinheiten entstehen, die Parkstadt Karlshorst am Blockdammweg sorgt für bis zu 1200, die Gartenstadt Karlshorst in der Köpenicker Allee für etwa 1000 neue Wohnungen. Auch an der Rummelsburger Bucht, an der Dolgenseestraße und in vielen anderen Lichtenberger Kiezen wächst die Bevölkerung dank groß angelegter Neubauprojekte. Nicht immer zur Freude der alteingesessenen Kiezbewohner.

Das „Bezirksbündnis für Wohnungsneubau und Mieterberatung“ soll dafür sorgen, dass in den neuen Quartieren die notwendige soziale Infrastruktur entsteht. Dabei geht es vor allem um Kitas, Schulen, Sport- und Grünanlagen. Außerdem haben die Partner vereinbart, Bürgerbeteiligung und Mieterberatung zu verbessern. So sieht die Kooperation vor, dem Bezirk 100 000 Euro für den Ausbau der Angebote zur Verfügung zu stellen. Unterzeichnet haben das individuell für Lichtenberg aufgelegte Papier Bürgermeister Michael Grunst (Die Linke), die für Stadtentwicklung zuständige Stadträtin Birgit Monteiro (SPD) und die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher (Die Linke).

„Wir brauchen dringend bezahlbaren Wohnraum“, sagt Michael Grunst. „Die Vereinbarungen unterstützen uns dabei, diese Aufgabe in engerer Kooperation mit dem Senat zu meistern.“ Das Bündnis setze einen Schwerpunkt auf die Flächenvorsorge für die soziale Infrastruktur, betont Birgit Monteiro. „Lichtenberg wächst immer schneller. Die freien Flächen für Schulen, Spielplätze und Grünanlagen werden immer weniger, aber immer nötiger. Senat und Bezirk tragen Verantwortung dafür, dass der Bau neuer Wohnhäuser ein Gewinn für neue und alte Lichtenberger wird.“

Die aktuelle Auswertung potenzieller Flächen für Neubau und/oder Nachverdichtung weist ein Volumen von bis zu 11 000 Wohneinheiten auf, die bis zum Jahr 2021 gebaut werden könnten.

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