Leitbild ist fertig
Wie politische Bildungsarbeit in Lichtenberg sein soll

Ein Leitbild für alle Menschen, die in die politische Bildungsarbeit involviert sind, hat jetzt ein Runder Tisch erarbeitet.
  • Ein Leitbild für alle Menschen, die in die politische Bildungsarbeit involviert sind, hat jetzt ein Runder Tisch erarbeitet.
  • Foto: Bezirksamt Lichtenberg
  • hochgeladen von Berit Müller

Eine neue Broschüre mit den Themen und Zielen der politischen Bildungsarbeit in Lichtenberg liegt druckfrisch für alle Interessierten bereit. Sie ist ein Ergebnis des Runden Tischs Politische Bildung.

Das neue Leitbild für alle Akteure politischer Bildungsarbeit im Bezirk Lichtenberg ist Ergebnis vieler Diskussionen und einer intensiven Arbeit am Runden Tisch Politische Bildung, der vor gut einem Jahr seine Arbeit aufgenommen hat. Die Mitglieder hatten zunächst einen Entwurf angefertigt, der in einigen bezirklichen Gremien vorgestellt und beraten wurde – etwa im Schulausschuss, im Jugendhilfeausschuss und im Ausschuss für Integration, Gleichstellung und Inklusion der Bezirksverordnetenversammlung (BVV). Auch die Arbeitskreise des Präventionsrates für Kinder- und Jugendschutz sowie für Demokratie und Toleranz haben über das Papier mitdiskutiert.

Sämtliche Ergänzungen wurden eingearbeitet, Ende vergangenen Jahres hat das Bezirksamt das fertige Leitbild beschlossen. Nun liegt es auch in Druckform vor.„Dieses Leitbild formuliert, auf welchen Grundlagen politische Bildung in Lichtenberg basieren soll und welche Ziele angestrebt werden“, erläutert Bürgermeister Michael Grunst (Die Linke). Der Text richte sich in erster Linie an alle Menschen, die Bildungsarbeit betreiben, enthalte aber auch wichtige Aussagen zur politischen Kultur und zu Grundwerten des Zusammenlebens im Bezirk. So sollte die Broschüre auch genutzt werden, um über demokratische Werte ins Gespräch zu kommen.

Politik verständlich machen

Der Runde Tisch hat nicht nur das Leitbild erstellt, er plant und veranstaltet auch Projekte der politischen Bildung im Bezirk – beispielsweise einen Stadtrundgang, der Inhalte des Leitbildes aufgreift und diskutiert. Noch in diesem Jahr soll außerdem ein Planspiel entstehen, das Entscheidungsprozesse im Bezirk veranschaulicht. Ein inhaltlicher Schwerpunkt liegt ferner auf der Gedenk- und Erinnerungskultur. Geplant sind Veranstaltungen, die historische Daten und aktuelle Themen miteinander verknüpfen.

Am Runden Tisch sitzen Vertreter aus den Bereichen Jugend- und Stadtteilarbeit, Politik und Verwaltung, Volkshochschule und Museen, Schule und Senioren sowie Abgesandte von Demokratieprojekten und Organisationen für Migranten. Die Landeskommission gegen Gewalt finanziert die Arbeit.

Mehr Informationen gibt es unter https://www.licht-blicke.org/category/polit-bildung/

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