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Bahn liegt im Zeitplan: Zwischen Lichtenberg und Ostkreuz fahren ab 21. August wieder Züge

Lichtenberg. Alles läuft genau nach Plan: Wie die Deutsche Bahn AG mitteilt, will sie die große Sommersperrung am Ostkreuz pünktlich beenden. Ab 21. August fahren von Lichtenberg und Karlshorst wieder S-Bahnen in die Innenstadt.

Seit dem 21. Juli müssen vor allem Fahrgäste aus den östlichen Bezirken mit einem eingeschränkten S-Bahnverkehr klarkommen – und am Bahnhof Lichtenberg in Ersatzbusse oder die U5 umsteigen, wenn sie weiter westwärts wollen. Grund sind die umfangreichen Bauarbeiten am Ostkreuz, wo in den kommenden Tagen neue Gleise, Bahnsteige, Signale, Stellwerke und Sicherungstechnik in Betrieb gehen. Es ist der Auftakt zum Baufinale rund um den Knotenpunkt.

Betroffen war und ist dabei auch der Abschnitt zwischen den Bahnhöfen Ostkreuz und Nöldnerplatz. Dort wurden in den vergangenen Wochen die während der Bauarbeiten genutzten Gleise und eine Behelfsbrücke über die Karlshorster Straße abgebaut, neue Schienen gelegt und Stützwände errichtet. Die Strecke erhielt neue Signale und die dafür notwendigen Kabel. Im Elektronischen Stellwerk Ostbahnhof hat die Bahn einen Softwarewechsel vollzogen.

Im Abschnitt zwischen Ostkreuz und Karlshorst, wo seit dem 8. August keine Züge fahren, werden nun nahe der Station Rummelsburg neue Gleise, Weichen und Signale angeschlossen. Bis Sonntag will die Bahn alle neuen Anlagen prüfen, abnehmen lassen und in Betrieb setzen. Zuvor sind fürs kommende Wochenende Messfahrten geplant. „Wir haben einen straffen Zeitplan und noch alle Hände voll zu tun“, sagt Christian Welzel, Projektleiter bei der DB Netz AG. „Aber wir werden pünktlich fertig. Mit Betriebsbeginn am 21. August fährt die S-Bahn wieder in die Innenstadt, die S 3 verkehrt dann zwischen Erkner und Westkreuz und hält auch wieder in Rummelsburg.“

Kehrseite der Medaille: Fahrgäste der S75, die bislang von Wartenberg bis zum Westkreuz durchfahren konnten, müssen von diesem Tag an umsteigen - am Ostbahnhof, zuweilen auch in Lichtenberg. An den Plänen zur Kappung der Linie halten Bahn und Senat trotz zahlreicher Proteste fest. bm

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