Mehr Licht im Bezirk
Straßenbeleuchtung in Marzahn-Hellersdorf wird erneuert

Die Straßenbeleuchtung an der Oberfeldstraße muss erneuert werden. Die Arbeiten haben Anfang Oktober begonnen.
  • Die Straßenbeleuchtung an der Oberfeldstraße muss erneuert werden. Die Arbeiten haben Anfang Oktober begonnen.
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  • hochgeladen von Harald Ritter

Im Bezirk gibt es rund 18 700 Straßenleuchten. Der größte Teil davon, 17500, sind Elektroleuchten. Ältere Gasleuchten, der weitaus geringere Teil, gibt es ausschließlich in den Siedlungsgebieten von Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf.

Mehr als jede Fünfte auch der Elektroleuchten im Bezirk ist älter als 30 Jahre. Entsprechend groß sind auch die regelmäßigen Ausfälle und der Erneuerungsbedarf. Während der zurückliegenden fünf Jahre wurden insgesamt 2640 elektrische Straßenleuchten im Bezirk modernisiert und davon mehr als die Hälfte auf LED umgestellt.

Darüber informiert das Lichtkonzept der Senatsverwaltung für den Bezirk. Die Bezirksverordnetenversammlung hatte vom Bezirksamt ein solches Lichktkonzept in einem Beschluss gefordert. Die Zuständigkeit für die Beleuchtung im öffentlichen Straßenland Berlins liegt bei der Senatsverwaltung für Umwelt und Verkehr. Diese hat auch die Erneuerung von Straßenleuchten zu planen und die Mittel hierfür bereitzustellen. Für die Instandhaltung und den gelegentlichen Ersatz ausgefallener Straßenbeleuchtung ist die Stromnetz Berlin GmbH zuständig.

Die Senatsverwaltung für Umwelt und Verkehr bündelt nach Möglichkeit sämtliche Baumaßnahmen. Damit sollen Zeit und Kosten gespart und die Umrüstung auf LED-Licht vorangetrieben werden. In diesem Jahr sind bislang 880 LED-Leuchten im Bezirk montiert worden. „Der überwiegende Teil wurde durch die Modernisierung maroder Elektroleuchten, 470 Stück, und durch die Umrüstung von Gas auf LED, 340 Stück, ersetzt“, erklärt Dirk Ehlert, Pressesprechr der Senatsverwaltung.

Aktuell wird die Straßenbeleuchtung an der Oberfeldstraße modernisiert. Die Arbeiten hierzu haben Anfang Oktober nördlich des S-Bahnhofes Biesdorf begonnen. Bisher gab es eine Straßenbeleuchtung dort auch nur auf einer Seite der Straße. Es wird insgesamt mit einer Bauzeit von vier bis sechs Wochen gerechnet.

Die schweren Stürme im Herbst 2017 richteten besonders bei den noch vorhandenen Gashängeleuchten im Bezirk große Schäden an. Deshalb musste im darauffolgenden Winter fast die Hälfte davon demontiert werden. Zum Ersatz wurden Provisorien eingerichtet und Energie aus vorhandenen Freileitungen genutzt. Für die Giesestraße, die Hönower und die Köpenicker Straße wird gegenwärtig die Umrüstung der Hängegasleuchten vorbereitet.

Meldungen zu Störungen und Schäden an den öffentlichen Beleuchtungsanlagen Berlins nimmt die Stromnetz Berlin GmbH, BerlinLicht, Eichenstraße 3A, 12435 Berlin, entgegen. Kontakt unter Telefon 0800 110 20 10 und per E-Mail an BerlinLicht@stromnetz-berlin.de.

Autor:

Harald Ritter aus Marzahn

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