Im Einsatz für die Natur
Zwei Stadtnatur-Ranger sind ab sofort in Marzahn-Hellersdorf unterwegs

Im Mai 2020 ist das Pilotprojekt „Stadtnatur-Ranger“ der Senatsumweltverwaltung gestartet. Seit dem 18. Januar ist das Team nun vollständig. Ab sofort sind insgesamt 22 Ranger in allen Bezirken im Einsatz. Das Projekt wird von der Stiftung Naturschutz Berlin in Kooperation mit den Bezirksämtern umgesetzt.

„Unser Ziel ist es nicht nur, einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt in unserer Stadt zu leisten. Die Ranger werden auch als Ansprechpartner rund um Naturschutzfragen für die Bürger fungieren. Wir sind glücklich darüber, dass es uns gelungen ist, in einem strengen Auswahlverfahren Mitarbeiter zu finden, die fachlich hochqualifiziert und in besonderem Maße engagiert sind“, erklärt Annette Nawrath, Vorsitzende der Stiftung Naturschutz Berlin.

Tolle Naturräume wie das Wuhletal

In Marzahn-Hellersdorf ist die Wahl auf Caroline Thiem und Toni Becker gefallen. „Die kletternde Sal-Weide auf dem Mauervorsprung, die Krähe mit der aus dem Schnabel fallenden Nuss über dem Asphalt, der Rotfuchs an der Ampel, die Wolfsspinne in meinem Kanu, die Seeschwalben am Fluss. Es gibt so viel über die Stadtnatur zu erzählen“, wird Toni Becker auf der Internetseite des Projekts zitiert. „Bei Marzahn-Hellersdorf denkt man vielleicht zuerst an Hochhäuser und nicht unbedingt an Natur. Dabei gibt es hier einige tolle Naturräume, darunter zum Beispiel das Wuhletal. Auch unterschiedlichste Arten wie der Biber finden hier einen Lebensraum. Es ist spannend, die krassen Kontraste zwischen Stadt und Natur im Blick zu haben“, meint Caroline Thiem.

Ranger-Touren geplant

Zu den Aufgaben der beiden zählen das Gebiets- und Umweltmonitoring, wissenschaftliche Datenerhebungen, die Koordination praktischer Arten- und Biotopschutzmaßnahmen wie das Anlegen von Blühwiesen, die Errichtung von Insektenhotels und die Entwicklung und Umsetzung von Mahdkonzepten. Lokale Schwerpunkte der Arbeit werden zum Beispiel die Hönower Weiherkette, die Kaulsdorfer Seen sowie das Wuhletal sein. Außerdem sollen die Teams in den Bezirken zukünftig auch Ranger-Touren anbieten sowie Netzwerkarbeit leisten und Umweltbildungsprojekte mit verschiedenen Akteuren realisieren. Das Gesamtprojekt der Stadtnatur-Ranger wird während der rund zweijährigen Laufzeit begleitend evaluiert. Danach soll entschieden werden, ob und wie ihr Einsatz nach 2021 weitergeführt wird.

Autor:

Philipp Hartmann aus Köpenick

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