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Radiosender sammelt Spenden für Weihnachtsbeleuchtung Unter den Linden

Nun also doch: Der Lindenboulevard bekommt Weihnachtslicht in die Bäume. Radiohörer haben dafür gespendet.

Unter den Linden ohne Weihnachtsbeleuchtung, das wäre ganz schön trist geworden. Doch weil ein Sponsor beim Anblick der vielen Baustellen an seinen erhofften Imagegewinn nicht so recht glauben wollte, sah es plötzlich ziemlich duster aus.

Um welchen Sponsor es sich handelt, der so kurz vorm Anknipsen den Stecker gezogen hat, wollte die Veranstaltungsfirma Mazuhn nicht sagen. Seit zwölf Jahren organisiert sie die festliche Illumination. In den vergangenen zwei Jahren hat die Gasag das Lichtermeer in den Bäumen bezahlt. Davor hatte neun Jahre lang der Stromkonzern Vattenfall bis zu insgesamt 80 Kilometer lange Lichtschläuche mit hunderttausenden LED-Lampen in die 220 Bäume vom Brandenburger Tor bis zum Schlossplatz gehängt. Sponsor war früher auch die Telefonfirma Vodafone.

Der Radiosender 105'5 Spreeradio hatte nach der drohenden Weihnachtstristesse auf Berlins berühmtem Boulevard die Rettungsaktion „Spreeradio kämpft für Weihnachtslichter Unter den Linden“ gestartet. Wie der Sender mitteilt, haben Firmen, Geschäftsleute und private Sponsoren fast 100 000 Euro für die Beleuchtung gespendet. Damit ist die Rettungsaktion geglückt, und es wird Licht werden auf dem Boulevard.

Bis Anfang Dezember werden die Lampen in den Linden installiert. Die Genehmigungen vom Bezirksamt sind da. Lichtdesigner Andreas Boehlke, der auch beim „Festival of Lights“ Gebäude mit Lichtkunst inszeniert, wurde für die Linden-Beleuchtung gewonnen, teilte der Radiosender mit. Laut Veranstalter soll es im kommenden Jahr ein überarbeitetes Konzept für die weihnachtliche Lichtshow Unter den Linden geben. Details dazu wurden noch nicht bekannt.

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