Neue Parkplätze für Lastenräder
Bezirksamt Neukölln stellt spezielle Bügel auf

Die Bügel für die Cargobikes sind niedriger und kürzer als herkömmliche.
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  • Die Bügel für die Cargobikes sind niedriger und kürzer als herkömmliche.
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Neukölln ist bundesweit Vorreiter: Im Norden des Bezirks gibt es spezielle Stellfächen für Lastenfahrräder. Ende Dezember montierte Bürgermeister Martin Hikel (SPD) am Weichselplatz ein neuartiges Schild.

Es zeigt ein schwarzes Cargobike auf weißem Grund und weist auf die drei neuen Plätze hin. „Wir haben zuvor ein wenig Tetris gespielt“, sagt Christian Göttsche, Radingenieur beim Bezirksamt. Gemeinsam mit seiner Kollegin Denise Schröter hat er ausprobiert, wie sich die Lastenräder am besten parken lassen.

Weil sie größer sind als normale Gefährte, stehen die Bügel, an die sie angeschlossen werden, weiter auseinander. Außerdem sind sie kürzer und niedriger als die üblichen Modelle, sodass die tiefliegenden Rahmen der Cargobikes gesichert werden können und genügend Raum für die breiten Ladeflächen bleibt.

An drei weiteren Orten gibt es die Parkplätze: am Böhmischen Platz, am Herrfurthplatz und am Maybachufer 38, nahe der Nansenstraße. „Wichtig ist, dass es genügend normale Fahrradbügel in unmittelbarer Nähe gibt, damit die neuen wirklich für Lastenfahrzeuge zur Verfügung stehen“, sagt Christian Göttsche. Am Weichselplatz sei das der Fall. Größerer Konkurrenzdruck könnte am Herrfurthplatz herrschen. „Wir haben das im Auge, wenn nötig, stellen wir dort weitere herkömmliche Bügel auf“, sagt Bürgermeister Hikel.

Dass die Anschließmöglichkeiten für Cargobikes nachgefragt sind, zeigte sich beim Vororttermin. Kaum hatten Mitarbeiter des Bezirksamts ein eigenes Lastenfahrrad abgestellt, gesellten sich zwei weitere dazu – der Parkplatz war voll. „Nein, das haben wir nicht extra so arrangiert“, versichert Martin Hikel.

Grundlage des Ganzen ist ein sogenannter Regelplan, den die Senatsverkehrsverwaltung im vergangenen November erlassen hat, samt einheitlichen Vorgaben für die neuen Stellplätze. Die Idee geht auf die Neuköllner Radingenieure zurück, die dafür mit dem Deutschen Fahrradpreis ausgezeichnet wurden.

Autor:

Susanne Schilp aus Neukölln

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