Geld für gute Ideen
Die Stiftung Pfefferwerk fördert auch in diesem Jahr wieder Kinder- und Jugendprojekte

Schüler und Azubis bauten auf dem Hof der Reinhold-Burger-Oberschule Sitzmöbel auf.
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  • Schüler und Azubis bauten auf dem Hof der Reinhold-Burger-Oberschule Sitzmöbel auf.
  • Foto: Baufachfrau Berlin
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Erneut fördert die Stiftung Pfefferwerk die Umsetzung von Ideen junger Leute. „Mit deiner Idee geht mehr!“ heißt ihr Förderprogramm. Immerhin elf Projekte erhielten und erhalten Geld für die Umsetzung ihrer Projektideen. Insgesamt sind es über 33 700 Euro, die die Stiftung in diesem Schuljahr ausschüttet.

Die entsprechenden Förderzusagen übergab jetzt Stiftungsvorstand Margitta Haertel an die Vertreter der einzelnen Projekte. Gefördert werden Vorhaben in Schulen sowie in Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen. Zu Beginn dieses Schuljahres startete die Stiftung ihre Ausschreibung. Bewerben konnten sich Kinder und Jugendliche. Wer einen Zuschuss erhalten wollte, skizzierte erst einmal seine Ideen. Danach wurde ein Förderantrag durch einen Verein oder eine gemeinnützige Einrichtung bei der Stiftung Pfefferwerk gestellt.

Die Stiftung prüft dann das jeweilige Projekt und seine Umsetzbarkeit. „Für die Umsetzung gibt es von uns jeweils einen Zuschuss, damit Material und Werkzeuge angeschafft werden können“, sagt Margitta Haertel. „Den Schwerpunkt legen wir darauf, dass die Kinder und Jugendlichen die Arbeiten dann möglichst eigenständig ausführen und sich dabei selbst ausprobieren können.“

Eines dieser Projekte, die sich über eine Förderung freuen können, ist das Projekt „Kunst sitzbar machen“ – ein Kooperationsprojekt der Reinhold-Burger-Oberschule an der Neuen Schönholzer Straße mit dem Verein Baufachfrau Berlin. An der Schule entsteht gerade eine neue Turnhalle. Bereits 2016 wurde als Absicherung der Baustelle auf dem Schulhof ein Bauzaun aufgestellt. Damit der Schulhof wieder etwas attraktiver wird, kam man in der Schule auf die Idee, Sitzmöbel aufzubauen.

Eine Künstlerin entwarf dafür eine Sitzblume. Um die Idee umsetzen zu können, nahm die Schule Kontakt mit dem Verein Baufachfrau auf. Gemeinsam wurde der Entwurf modifiziert und dann von Auszubildenden des Vereins und Schülern umgesetzt. Entstanden ist ein farbiges Sitzmöbel mit vier Sitzflächen und Blumenkübeln. „Dieses Vorhaben fördern wir sehr gern, weil die Schüler und die Auszubildenden hier gemeinsam Hand anlegen“, sagt Margitta Haertel.

Außerdem kann sich das Kinder- und Familienzentrum Upsala an der Upsalaer Straße über eine Unterstützung für die weitere Gestaltung seines Gartens freuen. Die Jugendfreizeiteinrichtung JUP an der Florastraße bekam Fördermittel für gleich zwei Projekte: für die Neugestaltung eines Raumes und unter dem Motto „JUPies meets Bienen“ für die Verschönerung der Außenanlage mit Rasenfläche und Hochbeeten. Und als letzte Beispiele seien die Jugendeinrichtungen W24 an der Wichertstraße und Königstadt an der Saarbrücker Straße genannt. In einem gemeinsamen Projekt mit weiteren Jugendeinrichtungen des Bezirks und in Kooperation mit dem Naturpark Barnim wurde ein Bewässerungssystem für die Grünflächen und Hochbeete in den Jugendeinrichtungen entwickelt. Mit diesem System lassen sich Gemüse und Obst noch besser bewässern. Nach den ersten beiden Einrichtungen, in denen die Bewässerungsanlage installiert wurde, sollen weitere folgen. Auch dafür gibt es eine Förderung der Pfefferwerk-Stiftung.

Weitere Informationen zur Stiftung, die sich aus Erlösen der Immobilie Pfefferberg in der Schönhauser Allee 176 speist, und zu deren Förderprogrammen gibt es bei Margitta Haertel unter Tel. 67 30 54 54, über den E-Mail-Kontakt info@stpw.org und auf www.stpw.org.

Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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