Bauarbeiten bis 2022
Life-Science-Firma wird neuer Ankermieter in der ehemaligen Bötzow-Brauerei

Nach endgültiger Fertigstellung im Jahr 2022 soll es auf „Bötzow“ so aussehen.
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  • Nach endgültiger Fertigstellung im Jahr 2022 soll es auf „Bötzow“ so aussehen.
  • Foto: DCALaborgh
  • hochgeladen von Bernd Wähner

Die Bötzow-Brauerei in der Prenzlauer Allee 242-246 ist eine der markantesten noch erhaltenen alten Brauereien in Prenzlauer Berg.
Seit 2012 gehören die insgesamt sieben früheren Brauereigebäude und das dazugehörige weitläufige Grundstück dem Unternehmer Professor Hans Georg Näder. Er ist Chef der Firma Ottobock. Das Medizintechnik-Unternehmen ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Prothesenherstellung. Näder setzt seit sechs Jahren nach und nach einem Masterplan für das Areal um, der von Star-Architekt David Chippelfield entwickelt wurde. Auf den denkmalgeschützten 24 000 Quadratmetern siedelt er sukzessive eine bunte Mischung von Gewerbe an.

Als neuen Ankermieter konnte Näder nun das Life-Science-Unternehmen Sartorius gewinnen. Das Unternehmen bezieht in einem der historischen Gebäude zwei Geschosse mit 2710 Quadratmetern Fläche. Unterirdisch stehen weitere 313 Quadratmeter als Lager zur Verfügung. Das Unternehmen Sartorius wird am neuen Standort Technologieentwicklungen für innovative Life-Science- und biopharmazeutische Anwendungen betreiben.

Bis das Unternehmen den neuen Standort beziehen wird, dauert es allerdings noch eine Weile. Die Flächen müssen erst noch saniert werden. Fertigstellung ist Ende 2022 geplant. Bis dahin sollen auch alle anderen Bauarbeiten in der früheren Brauerei abgeschlossen werden.

Bereits im Sommer 2018 hatte das Sartorius-Start-up LabTwin Büroflächen bezogen. „Sartorius passt perfekt zum Spirit von Bötzow. Pioniergeist und Kreativität treiben uns alle hier an“, so Näder. Doch nicht nur für gewerbliche Mieter wird weiter gebaut. Auch ein Biergarten sowie ein Hotel sollen demnächst entstehen. „Wir wollen das Areal zu einem richtigen Kiez machen, mit offener Gastronomie und Biergarten. Das ist der nächste Schritt der Bauphase“, erklärt Hans Georg Näder.

Nach endgültiger Fertigstellung im Jahr 2022 soll es auf „Bötzow“ so aussehen.
So soll das Areal im Jahre 2022 aussehen.

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