Aus Platznot heraus entstanden
Die Immanuelkirche feiert ihr Jubiläum

Die Immanuelkirche wurde vor 125 Jahren eingeweiht.
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Mit einer Festwoche begeht eine der ältesten Kirchen im Ortsteil ihren 125. Geburtstag.

Die Immanuelkirche an der Prenzlauer Allee wurde im Oktober 1893 eingeweiht. Aus diesem Anlass hat die Gemeinde vom 14. bis zum 21. Oktober ein Programm mit Musik, Vorträgen und einem Podiumsgespräch organisiert. Zum Auftakt der Feierlichkeiten findet am Sonntag, 14. Oktober, 11 Uhr, in der Kirche ein Gottesdienst unter dem Motto „Apostelgeschichten aus Immanuel – Theater und Musik zum Jubiläum“ statt.

Weitere Höhepunkte: Prof. Heinrich Holze von der Universität Rostock hält am 15. Oktober, 19 Uhr, im Gemeindehaus an der Kirche einen Festvortrag zur Gründung der Kirche im ausgehenden 19. Jahrhundert. Einen Tag später wird um 19 Uhr über das Kirchenleben „Zwischen Alltag und Aufbruch“ in den 80er-Jahren diskutiert. Ein besonderer Höhepunkt der Festwoche ist das Orgelkonzert am Mittwoch, 17. Oktober, 19 Uhr, zur Wiedereinweihung der Sauer-Orgel in der Immanuelkirche. Zu erleben ist die Kantorin Ulrike Scheytt.

Entstanden ist die Immanuelkirche aus einer Not heraus. Ende des 19. Jahrhunderts war die Gemeinde der nahegelegenen Bartholomäus-Kirche so gewachsen, dass sie in der Kirche kaum mehr Platz fand. Für das Wohngebiet, das inzwischen entlang der Prenzlauer Allee entstanden war, wurde eine eigene Kirche benötigt. Die Schirmherrschaft für das Vorhaben übernahm Kaiserin Auguste Viktoria.

Entworfen wurde das Kirchenbauwerk von Bernhard Kühn. Vor allem die spitze, sechseckige Turmhaube und die roten Klinker sind kennzeichnend für das Gotteshaus. Die Bauarbeiten begannen 1891. Im darauffolgenden Jahr wurde die Grundsteinlegung gefeiert. 1893 konnte schließlich die Einweihung in Anwesenheit von Kaiser Wilhelm II. und seiner Frau Auguste Viktoria gefeiert werden.

Mehr zur Geschichte der Kirche ist in einem neuen Buch „Die Immanuelkirche Prenzlauer Berg. Kirchliches Leben seit 1883“ zu erfahren. Geschrieben wurde es vom gegenwärtigen Pfarrer der Gemeinde, Mark Pockrandt und von der Vorsitzenden der Gemeindeleitung, Uta Motschmann, herausgegeben vom be.bra Verlag. Erhältlich ist das Buch mit 192 Seiten und 30 Abbildungen ab sofort im Buchhandel für 16,95 Euro.

Mehr auf: www.immanuelgemeinde.de.

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