Deportiert nach Minsk
Neue Ausstellung im Stadtteilzentrum am Teuroburger Platz

„Berlin – Minsk. Unvergessliche Lebensgeschichten“ ist der Titel einer Ausstellung, die für einige Wochen im Stadtteilzentrum am Teutoburger Platz, Fehrbelliner Straße 92, zu sehen ist.

In diesem Haus befand sich bis Anfang der 1940er-Jahre ein jüdisches Kinderheim. Die Ausstellung erinnert an die Männer, Frauen und Kinder, die am 14. November 1941 aus Berlin in das Ghetto Minsk deportiert wurden. Nur wenige von ihnen überlebten.

Eine der Tafeln in der Ausstellung ist dem Berliner Heinz Behrendt gewidmet, der nach Minks verschleppt wurde. Sein kleiner Bruder Günther lebte, nachdem der Vater verhaftet worden war, im Kinderheim an der Fehrbelliner Straße 92. Von dort aus wurde er mit dem ersten Kindertransport nach England in Sicherheit gebracht. Beide Brüder überlebten die NS-Zeit. Sie trafen sich lwieder und lebten bis zu ihrem Tod in Israel unter den Namen Gideon (Günther) und Chaim Baram (Heinz Behrendt). Gideon Behrendt sind viele Informationen zum einstigen Jüdischen Kinderheim am Teutoburger Platz zu verdanken.

Die Ausstellung kann Montag bis Freitag zwischen 10 und 17 Uhr besichtigt werden. Zum Tag des offenen Denkmals am 7. September von 14 bis 19 Uhr sowie am 8. Dezember von 10 bis 15 Uhr finden Führungen statt.

Dazu wurde auch die Website www.berlin-minsk.de erarbeitet.

Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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