Helfer und Spender gesucht
Projekt hilft gegen Essen aus der Mülltonne

Der Wirt des Kastanienwäldchens, Norbert Raeder, hat mit der Kamps-Bäckerei-Filiale an der Friedrichstraße 186 ein Projekt zur Unterstützung bedürftiger Menschen ins Leben gerufen.

Von der Bäckerei-Filiale werden jetzt täglich zum Feierabend nicht verkaufte Backwaren ins Kastanienwäldchen an der Residenzstraße 109 gefahren, um von dort an Bedürftige verteilt zu werden. Ein Teil der Backwaren wird von dem Projekt Teen Challenge der Berliner Help Stiftung, das sich um Obdachlose und Drogenabhängige auf dem Franz-Neumann-Platz kümmert, zum Kottbusser Tor nach Kreuzberg gefahren.

Kastanienwäldchen-Wirt Norbert Raeder und Backstuben-Inhaber Thomas Schulz schätzen, dass auf diese Weise zwischen 25 und 40 Menschen mit Backwaren versorgt werden können. Den Anstoß zu dem Projekt gab Raeder, nachdem ihm aufgefallen war, dass in der Umgebung seiner Gaststätte Obdachlose, aber auch bedürftige ältere Menschen, nach Pfandflaschen und Essbarem suchen: „Ich blicke oft auf einen trauriger Weise sehr begehrten BSR-Mülleimer.“ Er nennt daher das Projekt „Schluss mit Essen aus der Mülltonne.“

Das Projekt soll zudem ausgeweitet werden. Raeder sucht weitere Gewerbetreibende, die Lebensmittel spenden, aber auch Menschen, die ehrenamtlich bei Transport und Verteilung helfen möchten. Sie können sich melden per E-Mail unter norbertraeder@email.de oder per Post unter Kastanienwäldchen, Norbert Raeder, Residenzstraße 109, 13409 Berlin.

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