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Regelmäßig spenden für Bedürftige: Resi-Verein kooperiert mit Berliner Stadtmission

Wo: Notunterkunft Berliner Stsdtmision, Kopenhagener Str. 19-33, 13407 Berlin auf Karte anzeigen
Claudia Skrobek (4. von rechts) sorgte mit ihren Vereinsmitstreitern für die Bescherung in der Beliner Stadtmission.
Claudia Skrobek (4. von rechts) sorgte mit ihren Vereinsmitstreitern für die Bescherung in der Beliner Stadtmission. (Foto: Christian Schindler)

Der Verein „Zukunft Resi – Rundherum“ hat einen Spendenkooperationsvertrag mit der Berliner Stadtmission geschlossen.

Ungewöhnlich voll war es am 7. Dezember im Foyer des Gebäudekomplexes der Berliner Stadtmission an der Kopenhagener Straße 29. Zahlreiche an Residenzstraße ansässige Geschäftsleute überbrachten Spenden, von Geld bis zum Knabberzeug.

Der Besuch von Vertretern des Vereins „Zukunft Resi – rundherum“ bei der Berliner Stadtmission, die hier eine Notunterkunft für Obdachlose mit 52 Plätzen sowie ein Wohnheim für Wohnungslose mit 120 Plätzen betreibt, soll nicht eine einmalige weihnachtliche gute Tat bleiben. „Wir wollen langfristig helfen“, sagt Claudia Skrobek, Vorsitzende des Vereins, der sich die Aufwertung der Residenzstraße auf die Fahnen geschrieben hat.

Geld, Schlafsäcke und frisierte Haare

Jedes Unternehmen spendiert etwa aus dem Bereich, in dem es tätig ist. Die Berliner Sparkasse spendete zum Beispiel 250 Euro. Die Buchhandlung am Schäfersee legt zu den von ihr besorgten Mützen und Schals Rätselhefte dazu, die im Aufenthaltsraum der Einrichtung gerne genutzt werden. Der Frisiersalon Basche wird dem einen oder anderen Obdachlosen einen neuen Haarschnitt verpassen. Anderes hat sich die Vertretung des Bestattungsunternehmens Grieneisen ausgedacht: Sie lieferte 20 Schlafsäcke für den Kältebus, die auch bei minus 20 Grad noch schützen.

Viele Obdachlose wären in einer eigenen Wohnung überfordert

Letzte Spende ist auch deswegen sinnvoll, weil viele Obdachlose Hilfe und Beratung ablehnen. Das liegt manchmal an Sprachbarrieren. So nutzen die Notunterkunft zurzeit Menschen aus sieben Nationen. Aber für manche Gestrauchelte ist die Aussicht auf eine eigene Wohnung und daraus resultierend viele eigene Entscheidungen zu beängstigend. Im Wohnheim, das eigentlich nur ein Übergang sein soll zu einer richtigen Wohnung und einem halbwegs geregelten Leben, haben sich manche Bewohner dauerhaft eingerichtet. Einige von ihnen fürchten, so Ute Rastert, bei der Berliner Stadtmission zuständig für das Einwerben von Spenden, die Einsamkeit in einer großen Wohnanlage. Im übersichtlichen Heim haben sie Kontakte, die sie nicht missen möchten.

Weitere Informationen über die Arbeit der Berliner Stadtmission gibt es im Internet unter www.berliner-stadtmission.de.
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