Bezirk im Derbyfieber
Frohnauer SC empfängt am 17. November die Füchse Berlin

Die Füchse (grün) sind nach zwei schwachen Jahren in der Berlin-Liga in dieser Spielzeit mehr als ordentlich aus den Startlöchern gekommen.
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Am 17. November kommt es zum Gipfeltreffen der besten Fußballteams aus dem Bezirk. In der Berlin-Liga treffen Frohnauer SC und Füchse Berlin aufeinander.

Beide Teams spielen bis dato eine ordentliche Saison. Den Frohnauer SC kann man dabei vielleicht sogar als die Überraschung der Liga bezeichnen. Nach knapp einem Drittel der Saison liegt das Team im vorderen Tabellendrittel. Abgesehen von Martin Urbanski, der aus Hohen Neuendorf kam, und Yannick Wilhelm, aus der Jugend von Tennis Borussia nach Frohnau gewechselt, hat Coach Andreas Weiner bislang nur auf Spieler zurückgegriffen, die schon mehrere Jahre das schwarz-weiße Trikot tragen oder aus der eigenen Jugend stammen. Die Kontinuität zahlt sich aus: Bis zum zehnten Spieltag blieben die Frohnauer ungeschlagen! Bei der 0:1-Niederlage am 20. Oktober gegen den SD Croatia war die Truppe erstmals als Verlierer vom Feld gegangen. Eine große Stärke ist die Defensive: In den ersten zehn Spielen kassierte der FSC um Torwart Emil Bunzel nur sieben Gegentreffer und stellte nach dem SFC Stern 1900 die zweitbeste Defensive der gesamten Liga. Am elften Spieltag, dem 2. November, gab es gegen Berlin United zwar die zweite Saisonniederlage in Folge und vier Gegentreffer am Stück. Aber zwei davon erzielte United vom Elfmeterpunkt. Unabhängig davon ist die Bilanz der Frohnauer aber immer noch richtig gut.

Bei den Füchsen, hinter denen zwei katastrophale Spielzeiten liegen, in denen man tief im Abstiegssumpf steckte, läuft es ähnlich gut: Nach knapp einem Drittel der Spielzeit liegen die Grün-Weißen im gesicherten Mittelfeld und scheinen tatsächlich – wie erhofft – eine sorgenfreien Spielzeit zu absolvieren. Erstaunlich: Beim letzten Heimspiel gegen den TSV Rudow (3:3) Anfang November standen zehn Spieler in der Startformation, die schon in der Vorsaison das Füchse-Trikot trugen, als – zumindest bis zur Winterpause – so gut wie nichts funktionierte. Das zeigt zum einen, dass die Köpfe endlich wieder frei sind, und zum anderen, dass die Trainer, die seitdem das Zepter geschwungen haben (Mario Reichel bis zum Sommer) beziehungsweise schwingen (aktueller Coach: Thorsten Thielecke), es verstanden haben, die fußballerischen Qualitäten aus diesen Spielern herauszuholen. Aber man muss auch erwähnen, dass der einzige Neuzugang, der gegen Rudow in der Startformation stand, den Unterschied ausmacht: Maik Haubitz vom SV Lichtenberg 47 gibt dem Team mit seiner Klasse und Erfahrung viel Stabilität. Und er ist torgefährlich: Nach zehn Spieltagen hatte er sieben Treffer auf dem Konto und wird nur von einem übertroffen: seinem Bruder Steven. Der fünf Jahre ältere Angreifer hatte elf Treffer. Auf die Haubitz-Brüder wird die starke Defensive der Frohnauer also aufpassen müssen. Die Partie auf dem Frohnauer Poloplatz wird am 17. November 12.45 Uhr angepfiffen.

Autor:

Michael Nittel aus Reinickendorf

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