Neue Zentrale am Südkreuz
Vattenfall Deutschland zieht 2021 an den Hildegard-Knef-Platz

So soll der neue Bürokomplex einmal aussehen
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  • So soll der neue Bürokomplex einmal aussehen
  • Foto: Edge Technologies/Vattenfall
  • hochgeladen von Karen Noetzel

Der schwedische Energiekonzern baut seine neue Deutschand-Zentrale am Südkreuz. 2021 werden mehr als 2000 Mitarbeiter von Vattenfall und Stromnetz Berlin an den Hildegard-Knef-Platz ziehen.

Vattenfall baut nicht selbst, sondern mietet langfristig ein Gebäudeensemble an, das auf einem 10 000 Quadratmeter großen Grundstück gebaut wird. Projektentwickler ist Edge Technologies, ein erst im Januar gegründetes Tochterunternehmen des niederländischen Immobilienunternehmens OVG Real Estate. Edge Technologies soll sich auf die Entwicklung und den Betrieb „intelligenter“ Gebäude konzentrieren.

Für die neue Vattenfall-Zentrale enstehen 29 000 Quadratmeter Bürofläche in zwei miteinander verbundenen Häusern in Holz und Beton. Der Architekturentwurf stammt von dem renommierten Berliner Büro Tchoban Voss Architekten. Sie verweisen darauf, dass beim Errichten des Rohbaus bis zu 80 Prozent weniger Kohlenstoffdioxid freigesetzt würde. Außerdem schaffe der nachwachsende Rohstoff Holz ein angenehmes Raumklima.

Der Energiekonzern ist ohnehin dabei, seine Strategie zu ändern: Innerhalb einer Generation will Vattenfall nur noch Strom aus sauberen Quellen anbieten. „Die Entwicklung einer modernen Arbeitsumgebung und -kultur ist ein wichtiger Baustein und ein weiterer logischer Schritt“, erläutert Deutschland-Chef Tuomo Hatakka. An den neuen Standort stelle er daher hohe Anforderung hinsichtlich Nachhaltigkeit sowie zeitgemäßer Arbeitsmöglichkeiten. Alle beim Bau verwendeten Materialien sind recyclebar. Der Bürokomplex ist mit drei Blockheizkraftwerken, moderner digitaler Ausstattung und umfassender E-Mobility-Ladeinfrastruktur für Fuhrparkfahrzeuge versehen.

„Die Mitarbeiter profitieren von attraktiven Community-Bereichen mit hoher Aufenthaltsqualität, wie etwa einer Skybar mit Terrasse und einem als begehbare Raumskulptur entworfenen Atrium. Auch der vorgelagerte Stadtplatz wird von uns als Ort des Austauschs gestaltet“, ergänzt Martin Rodeck, geschäftsführender Vorsitzender von Edge Technologies in Deutschland. Zu den Kosten äußerten sich die Chefs nicht.

Die Fertigstellung ist für Ende 2020 geplant. Danach wird ausgestattet, möbliert und umgezogen. Der Mietvertrag läuft für zunächst zehn Jahre mit der Option auf Verlängerung. Wie Deutschland-Chef Hatakka noch mitgeteilt hat, seien auch die Nähe zum Bahnhof Südkreuz und zur Autobahn sowie die Flughafenanbindung für die Wahl des Standorts ausschlaggebend gewesen.

So soll der neue Bürokomplex einmal aussehen
Die neu kombinierten Baustoffe Beton und Holz werden besonders im Innenbereich des Bürokomplexes sichtbar.

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