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Bauarbeiten zur Aufwertung der Kleiststraße haben begonnen

Wo: Kleiststraße Westabschnitt, Kleiststraße, 10787 Berlin auf Karte anzeigen
Die Kleiststraße soll nicht länger eine gesichtslose Verkehrsschneise bleiben.
Die Kleiststraße soll nicht länger eine gesichtslose Verkehrsschneise bleiben. (Foto: KEN)

Schöneberg. Mit einiger Verspätung – der Baustart war ursprünglich für 2016 vorgesehen – hat am 2. Mai der Umbau der Kleiststraße zwischen Wittenbergplatz und Lietzenburger Straße beziehungsweise An der Urania begonnen.

Ziel ist eine Aufwertung der mehrspurigen Ost-West-Verkehrsader zu einem neuen Tor zur City West. Bis zum Jahresende will das Straßenbauamt die Gehwege auf beiden Seiten verbreitern. Es werden Bushaltestellen, Bordsteine und die Straßenbeleuchtung erneuert. Geplant sind zudem das Installieren von Fahrradbügeln und das Aufstellen von Sitzbänken. Die Baumaßnahme erfolgt in enger Abstimmung mit dem Stadtentwicklungsamt.

Nach zwei Diskussionsrunden mit Bürgern im Sommer 2013 hatte Tempelhof-Schönebergs Stadträtin für Stadtentwicklung der vergangenen Wahlperiode, Sibyll Klotz (Bündnis 90/Grüne), Anfang 2015 den Siegerentwurf des Landschaftsplanungsbüros „hutterreimann“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Er war aus einem Gutachterverfahren hervorgegangen.

Der Entwurf sieht neben der Verbreiterung der Gehwege ebenso eine Neugestaltung des Mittelstreifens mit Stauden und Ziergräsern, verschwenkten Wegen und Bänken vor. Die Verkehrsführung soll an jene in der Tauentzienstraße angepasst werden: nur noch eine Fahrspur statt bisher zwei, ein Kombi-Streifen für Busse und Radfahrer und ein Parkstreifen.

Davon spricht die jetzt zuständige Stadträtin Christiane Heiß (Bündnis 90/Grüne) in ihrer Pressemitteilung (noch) nicht. Ursprünglich war geplant, mit der gesamten Baumaßnahme zu beginnen, nachdem die BVG ihren U-Bahntunnel zwischen Wittenbergplatz und Urania saniert und dafür den Mittelstreifen aufgerissen hat. Davon ist bisher noch nichts zu sehen. Die Gesamtbaumaßnahme in der Kleiststraße bis zur Ecke Eisenacher und Courbièrestraße will der Senat mit einer Million Euro aus dem Förderprogramm „Aktive Zentren“ finanzieren. KEN

Die Kleiststraße soll nicht länger eine gesichtslose Verkehrsschneise bleiben.
So stellen sich die Planer den Gehweg vor.
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