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Er baute den Kita-Eigenbetrieb mit auf

Detlev Nagi mit seiner Nachfolgerin Dr. Kathrin Schmidt (von links).
Detlev Nagi mit seiner Nachfolgerin Dr. Kathrin Schmidt (von links). (Foto: Christian Schindler)

Spandau. Der langjährige kaufmännische Leiter der Kindertagesstätten Nordwest, Eigenbetrieb von Berlin, geht Ende Mai in den Ruhestand. Zum Abschied verkündete Detlev Nagi ein Minus, das aus seiner Sicht ein Plus ist.

Die 63 städtischen Kitas mit ihren rund 7000 Kindern und 1400 Mitarbeitern in Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinickendorf und Spandau weisen für das abgelaufene Jahr ein Minus von 554 000 Euro aus. Für Nagi ist das aber nicht nur deswegen kein Problem, weil dieser Kita-Eigenbetrieb auf Gewinnvorträge von fünf Millionen Euro zurückgreifen kann. "Wir haben dafür gearbeitet, dass der Anspruch eines jeden Kindes auf einen Kita-Platz erfüllt werden kann", begründet Nagi zahlreiche Investitionen in Aus- und Neubau von Kitas.

Nagi, der am 20. Mai 65 Jahre alt geworden ist, ist von Anfang an beim Kita-Eigenbetrieb dabei. Zuvor war er für die bezirklichen Kitas in Spandau zuständig. 2006 waren in Berlin insgesamt vier Kita-Eigenbetriebe gegründet worden - für die Kitas, die nach der Übertragung zahlreicher Einrichtungen an freie Träger in städtischer Hand bleiben sollten.

Christian Schindler / CS
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