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Radeln nach Zahlen
Neue Infotafel für den Havelland-Radweg

Hier geht's ins Havelland: Frank Bewig und Helmut Kleebank mit Roger Lewandowski und Matthias Kühn.
Hier geht's ins Havelland: Frank Bewig und Helmut Kleebank mit Roger Lewandowski und Matthias Kühn. (Foto: Ulrike Kiefert)

Wer auf dem Havelland-Radweg fahren will, findet jetzt am Münsinger Park eine neue Infotafel. Das Havelland hat sie den Spandauern spendiert.

Bevor die Kameras klickten, musste erst mal die schwarze Schmiere weg. Ein Wisch über die Klarsichtfolie, und die Infotafel war wieder leserlich. Es soll ja schließlich keiner sagen, er habe den Havelland-Radweg nicht gefunden.

Der nämlich startet in Spandau am Münsinger Park, gegenüber dem Bahnhof an der Seegefelder Straße. Darum steht dort jetzt eine neu designte, touristische Hinweistafel mit Streckenverlauf, Knotenpunkten und Ausflugstipps. Die Havelländer haben sie den Spandauern spendiert und Geschenke nimmt man gerne an. Ein Lächeln in die Kamera, ein fester Händedruck und Landrat Roger Lewandowski (CDU) hatte mit der „Übergabe“ der Infotafel an Bürgermeister Helmut Kleebank (SPD) auch gleich die alte Freundschaft zwischen Havelland und Spandau zementiert.

Der erste Radfernweg im Landkreis

Nun sind Infotafeln eigentlich nicht der Rede wert. Der Havelland-Radweg aber ist es allemal. Er gilt als eine der schönsten Strecken durch das weite Havelland. 142 Kilometer lang führt er von Spandau durch Schönwalde, Nauen, Ribbeck und Rathenow bis in die Hansestadt Havelberg. Unterwegs zeigt sich der Landkreis dem Radfahrer von seiner beschaulichsten Seite. Es geht über wogende Wiesen, Weiden, Felder, über die Gräben des Havelländischen Luch, durch viel Wald und malerische Dörfer. Kurzum: „Der wunderschöne Radweg führt durch wunderschöne Landschaft.“ Mehr brauchte Roger Lewandowski nicht zu sagen. Oder doch? „Der Havelland-Radweg war der erste Radfernweg in unserem Landkreis.“ Eingeweiht wurde die große Runde exakt am 12. April 2003.

15 Jahre Wind und Wetter – das hält selbst die robusteste Infotafel nicht aus. Also mussten alle 14, die entlang der Route den Weg weisen, erneuert werden. Finanziert über die Tourismusförderung kamen fünf neue hinzu. Denn all die nützlichen Informationen rund um den Radweg brauchten Platz. „Neu ist auch die Knotenpunktwegweisung nach niederländischem Vorbild“, sagte Matthias Kühn, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Havelland. Bei diesem „Radeln nach Zahlen“ geht es nicht um die richtige Reihenfolge. Ausflügler und Touristen auf dem Rad entscheiden selbst, wo es langgeht. Schlichte Nummern helfen bei der Orientierung. Wer also in Spandau aufs Rad steigt, findet den Havelland-Radweg ganz sicher.

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