Neues Zuhause für 950 Menschen
Zwei Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete werden bezogen

Die neue Gemeinschaftsunterkunft an der Bäkestraße wird Interessierten am Freitag, 5. April, bei einem Tag der offenen Tür vorgestellt.
  • Die neue Gemeinschaftsunterkunft an der Bäkestraße wird Interessierten am Freitag, 5. April, bei einem Tag der offenen Tür vorgestellt.
  • Foto: K. Rabe
  • hochgeladen von Karla Rabe

Lange hat es gedauert, aber jetzt ist es soweit: Die neuen Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete in der Bäkestraße und in der Leonorenstraße sind bezugsfertig. Bevor die neuen Bewohner einziehen, werden die Türen für die Öffentlichkeit geöffnet.

Interessierte sind am Donnerstag, 4. April, von 17.30 bis 20 Uhr, in die neue Unterkunft in der Leonorenstraße 33 zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Neben Mitarbeitern des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) und des Stadtteilzentrums Steglitz als Betreiber der Unterkunft werden Staatssekretär Daniel Tietze und Stadträtin Carolina Böhm vor Ort sein. Alle Besucher haben die Gelegenheit, die neue Unterkunft bei geführten Rundgängen kennenzulernen. Sie können Fragen an die Politiker und neuen Betreiber stellen, sich selbst ein Bild machen und sich über ein ehrenamtliches Engagement informieren.

Einen Tag später, am Freitag, 5. April, 15 bis 18 Uhr, öffnet die zweite Unterkunft in der Bäkestraße 4-6. Auch hier werden Mitarbeiter des LAF, der Staatssekretär und die Stadträtin als Ansprechpartner vor Ort sein. Ebenso auch die neue Betreiberin der Unterkunft, die Berliner Stadtmission.

Beide Unterkünfte sollten schon Ende des vergangenen Sommers eröffnet werden. Aber die Inbetriebnahme verzögerte sich aus unterschiedlichen Gründen. Die Unterkunft in der Leonorenstraße konnte nicht bezogen werden, weil die Außenanlagen noch nicht fertig waren. Außerdem führten Unstimmigkeiten im Ausschreibungsverfahren für einen Betreiber zur Verzögerung. Erst zu Beginn dieses Jahres stand der neue Betreiber, das Stadtteilzentrum Steglitz, fest.

Die MUF in der Bäkestraße konnte nicht planmäßig eröffnet werden, weil in 70 Wohnungen der Unterkunft die Küchenzeilen falsch eingebaut worden waren. Die dadurch notwendig gewordenen umfangreichen Umbaumaßnahmen zogen sich hin. Auch für die Bäkestraße musste lange nach einem Betreiber gesucht werden. Den Betrieb hat nun die Berliner Stadtmission übernommen.

Die ersten Bewohner sollen nach Auskunft von Monika Hebbinghaus vom LAF ab Montag, 8. April, einziehen. Der Bezug erfolgt nach und nach wenn beispielsweise größere Unterkünfte wie am Tempelhofer Feld freigezogen werden. In der Unterkunft Bäkestraße gibt es Platz für rund 400 Menschen, in die Leonorenstraße können rund 450 Geflüchtete ein neues Zuhause finden.

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