Gesundheitliche Versorgung in Gefahr?
Schließt Wenckebach nach Ausbau des Auguste-Viktoria-Klinikums?

Unlängst war Richtfest für den Neubau des Auguste-Viktoria-Klinikums des landeseigenen Vivantes-Konzerns. In der Bezirksverordnetenversammlung wollte man genauer wissen, welche Verbesserungen Patienten dadurch erwarten können.

Wie Gesundheitsstadtrat Oliver Schworck (SPD) auf die Frage der Verordneten Aferdita Suka (Grüne) mitteilte, würden im neuen Gebäude Platz für rund 100 Klinikbetten geschaffen. Dazu gehörten 22 Intensivpflegebetten. „Auch die ersten sechs von insgesamt zwölf neuen OP-Sälen sollen hier untergebracht werden. Der Bau kostet 64,2 Millionen Euro. Zehn Millionen Euro steuert das Land Berlin aus dem Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt bei." In weiteren Bauabschnitten, so Schworck weiter, sollen zusätzliche Bereiche und Stationen entstehen.

In den BVV-Fraktionen besteht die Sorge, dass der Ausbau des Auguste-Viktoria-Klinikums an der Rubensstraße einen Preis haben könnte: die Schließung des Wenckebach-Klinikums in Tempelhof. Da dann nur ein Krankenhaus in Tempelhof verbliebe, würde sich die Nahversorgung verschlechtern.

Der Gesundheitsstadtrat bedauert, dass der Bezirk keinen Einblick in die internen Planungen von Vivantes habe. Er sei auf Informationen aus dem Gesundheitskonzern angewiesen. „Ich gehe fest davon aus, dass ich diese Informationen frühzeitig erhalte, so Oliver Schworck. Er werde für den Erhalt des Wenckebach-Klinikums kämpfen, sagte der Dezernent, auch wenn der Bezirk kein Stimm- oder Vetorecht im Vivantes-Aufsichtsrat habe.

Autor:

Karen Noetzel aus Schöneberg

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