Photovoltaik kommt aufs Dach
Bezirk schließt Verträge mit Berliner Stadtwerke GmbH

Auf fünf Schulgebäuden sowie einem Dienstgebäude des Bezirksamts sollen Photovoltaik-Anlagen errichtet werden. Schulstadtrat Oliver Schworck (SPD) und Baustadtrat Jörn Oltmann (Grüne) haben dafür mit der Berliner Stadtwerke GmbH Verträge abgeschlossen.

Darin werden Installation, Wartung und Unterhaltung durch die Stadtwerke geregelt. Vorgesehen sind die Photovoltaik-Anlagen auf den Gebäuden der Carl-Zeiss-Oberschule in Lichtenrade, Barnetstraße 12-14, der Marienfelder Grundschule, Erbendorfer Weg 13, der Werbellinsee-Grundschule in Schöneberg, Luitpoldstraße 38, der Carl-Sonnenschein-Grundschule in Mariendorf, Am Hellespont 4/6, der Grundschule im Taunusviertel in Lichtenrade, Wiesbadener Straße 20, und dem Dienstgebäude in Mariendorf, Rathausstraße 27.

Das Bezirksamt vermietet die jeweiligen Dächer für einen symbolischen Betrag. Die Anlagen, deren Strom größtenteils auf den Liegenschaften verbraucht wird, pachtet der Bezirk für 25 Jahre und zahlt an die Stadtwerke einen Pachtzins. Dieser richtet sich nach der Größe der Anlage. „Erwartet und durch Wirtschaftlichkeitsberechnungen belegt wird ein geringer monetärer Überschuss für den Bezirk, der sich aus den Einsparungen für den Einkauf von Strom und aus den Einnahmen aus der Einspeisung des Reststromes in das öffentliche Stromnetz ergibt“, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Die Kooperation ist für uns die großartige Gelegenheit, mit relativ geringem eigenen Aufwand den Einsatz von erneuerbaren Energien voranzubringen. Wir erfüllen damit auch die Vorgaben aus dem Energiewendegesetz, wonach der öffentlichen Hand eine Vorbildfunktion zukommt“, lobt Jörn Oltmann. Auch Oliver Schworck ist zufrieden. „Ich freue mich, dass in unserem Bezirk nun auch schon Grundschüler ganz selbstverständlich und praktisch mit der Photovoltaik in Berührung kommen und angeregt werden, sich mit dieser und weiteren Möglichkeiten der sauberen Energiegewinnung auseinander zu setzen“, erklärt er. Begrüßt werden dürfte die Vereinbarung auch von der Linksfraktion. Sie hatte Anfang Mai in einem Antrag das Bezirksamt ersucht, die Installation von Photovoltaik-Anlagen „bei allen öffentlichen Gebäuden“ zu prüfen. In der Sitzung des BVV-Ausschusses für Facility Management erhielt dieser jedoch keine Mehrheit.

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