Schulen werden jetzt aufpoliert
Bezirk investiert fast 17 Millionen Euro in Sanierungsmaßnahmen

Die Räume der Kiefholz-Grundschule in Alt-Treptow wurden bereits 2018 erneuert.
  • Die Räume der Kiefholz-Grundschule in Alt-Treptow wurden bereits 2018 erneuert.
  • Foto: Ralf Drescher
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Auf den Schulhöfen im Bezirk ist es ruhig, bis zum 3. August sind noch Sommerferien. Dafür klappern und scheppern in vielen Schulgebäuden die Bauarbeiter.

Rund 16,7 Millionen Euro investiert der Bezirk Treptow-Köpenick in diesem Jahr in die Sanierung seiner Schulgebäude. Vor allem in den Ortsteilen Köpenick, Alt-Treptow, Bohnsdorf, Plänterwald und Altglienicke wird gebaut. Allein in der Filiale der Sophie-Brahe-Schule in der Willi-Sänger-Straße werden 3,8 Millionen Euro für die Komplettsanierung eingesetzt. Weitere Sanierungsschwerpunkte setzt der Bezirk unter anderem in der Schule am Wildgarten (2,5 Millionen Euro, Plänterwald), in der Heide-Schule (1,9 Millionen Euro, Adlershof) sowie in der Schule am Altglienicker Wasserturm (1,8 Millionen Euro).

Insgesamt wird an 20 Standorten gebaut und saniert. Selbst eine Erneuerung der Elektroanlage und Brandschutzmaßnahmen schlagen wie das Beispiel Treptow-Kolleg an der Kiefholzstraße zeigt, schnell mit 750 000 Euro zu Buche. Die Bouché-Grundschule in Alt-Treptow braucht für 144 000 Euro einen neuen Fettabscheider. Die Sanierung der Außenanlagen der Schule am Ginkobaum in Johannisthal kostet 670 000 Euro und der Umbau von Behelfsaula und ehemaligem Essentrakt der Merian-Schule in Köpenick kostet 500 000 Euro. Für die Fortführung der Erneuerung der denkmalgeschützten Fenster des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums in Friedrichshagen werden 400 000 Euro aufgewendet und an der sportbetonten Flatow-Oberschule in Köpenick werden Trinkwasserleitungen saniert und die Elektroanlage mit Sicherheitsbeleuchtung erneuert, außerdem ein Amok-Alarmsystem eingebaut. Dafür betragen die Kosten fast 3,4 Millionen Euro.

Die Sanierung erfolgt durch Unterhaltsmittel des Bezirks, außerdem können Gelder aus dem Sondervermögen Infrastruktur der wachsenden Stadt (SIWA) eingesetzt werden.

Nicht alle Arbeiten können bis zum Ende der Schulferien abgeschlossen werden. „Bestimmte Arbeiten müssen dann ab August bei laufendem Schulbetrieb fortgeführt werden. Die Anforderungen an Schulen unterliegen dem Wandel der Zeit, bei Sanierungen handelt es sich deshalb um einen nie komplett abgeschlossenen Prozess“, teilt das Bezirksamt in einer Pressemitteilung mit.

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