Wie weiter mit der Allende-Brücke?
Entlastungsstrecke durch die Altstadt eingerichtet

Die Salvador-Allende-Brücke ist wegen Bauschäden seit Ende Januar den Fußgängern vorbehalten.
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  • Die Salvador-Allende-Brücke ist wegen Bauschäden seit Ende Januar den Fußgängern vorbehalten.
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Am 24. Januar wurde dem Südosten Berlins mit der Sperrung der Salvador-Allende-Brücke fast der Verkehrsinfarkt verordnet. Nun soll es Erleichterung geben.

Bei einer Gesprächsrunde zwischen der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und dem Bezirksamt Treptow-Köpenick wurden mehrere Maßnahmen beschlossen, die den Verkehr rund um die Umleitungsstrecken an beiden Spreeseiten besser verteilen sollen. Die sind ab 11. Februar in Kraft.

Die Umleitungsstrecke über Müggelheimer Straße, Oberspreestraße, Wilhelm-Spindler-Brücke, Lindenstraße und Friedrichshagener Straße ist dann ausgeschildert. Auf Teilen der Strecke, darunter zwischen Bahnhofstraße und Stadion Alte Försterei, werden Park- und Halteverbote eingerichtet, um die Durchlassfähigkeit der Umleitungsstrecke zu erhöhen. An mehreren Stellen werden Busspuren eingerichtet oder verlängert, darunter am S-Bahnhof Köpenick und in der Müggelheimer Straße zwischen Wendenschloß- und Kietzer Straße. Für Fahrzeuge, die von der Oberspreestraße kommen, gibt es dann auf der Wilhelm-Spindler-Brücke eine Einfädelspur.

Um das Verkehrschaos in der Köpenicker Altstadt, vor allem im Straßenzug Freiheit – Landjägerstraße, zu beenden, gibt es hier eine Einbahnstraßenregelung in Fahrtrichtung Norden. Die gilt ab der Kreuzung Landjägerstraße bis in den Kreuzungsbereich Freiheit/Lindenstraße. In den kommenden Tagen werden die Lichtzeichenanlagen im betroffenen Bereich angepasst und optimiert. „Unter Berücksichtigung der Vielzahl an zu beachtenden Randbedingungen steht eine optimierte Umleitungsstrecke, welche den veränderten Verkehrszahlen weitgehend Rechnung trägt, an oberster Stelle“, teilt die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz zum Verkehrskonzept mit.

Mit den Problemen rund um die Sperrung der Salvador-Allende-Brücke hatten sich auch die Bezirksverordneten in ihrer Sitzung am 31. Januar beschäftigt. Vier Anträge, die sich mit möglichen Umleitungen, Verbesserungen der Verkehrssituation und Beschleunigung des Baus der neuen Allende-Brücke befassen, wurden verabschiedet.

Ob die erste Brückenhälfte vor dem bisher geplanten Termin Ende dieses Jahres eröffnet werden kann, ist noch nicht klar. Eine Beschleunigung des Baus hängt auch von den zur Verfügung stehenden Finanzmitteln und Baukapazitäten ab. „Mit der Zielsetzung einer schnellen Verkehrsfreigabe der ersten Brückenhälfte haben die intensiven Abstimmungen mit den beauftragten Baufirmen begonnen“, teilt die Senatsverwaltung dazu mit.

Die Salvador-Allende-Brücke ist wegen Bauschäden seit Ende Januar den Fußgängern vorbehalten.
Die unvorhersehbare Brückensperrung sorgt rund um die Köpenicker Altstadt für Verkehrsprobleme.
Autor:

Ralf Drescher aus Lichtenberg

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