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Weniger Eigentum in Schutzgebieten

Berlin. Die Zahl der Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen ist in Berlin seit 2015 deutlich zurückgegangen. In 22 beobachteten Milieuschutzgebieten hat sie sich bis 2016 von 5000 auf 2400 Wohnungen mehr als halbiert und ist auch 2017 weiter gesunken. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen führt diese Tendenz auf den positiven Einfluss der sogenannten Umwandlungsverordnung zurück, die 2015 in Kraft getreten war. Demnach entscheiden in Milieuschutzgebieten die Bezirke, ob aus Mietwohnungen Eigentum werden darf. Häufig gehen Umwandlungen mit Entmietungen und teuren Modernisierungen einher. Langfristig wird so die finanziell schwächere Bevölkerung verdrängt. Mit der Verordnung sollte dem entgegengewirkt werden. JoM

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