Fontäne muss repariert werden

Statt des üppigen Wasserspiels schießt nur ein Strahl aus der Fontäne.
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Weißensee. Wer sich am Weißen See aufhält, wird sich wundern: Die Fontäne im See sprudelt nicht so üppig wie sonst.

Diese Beobachtung bestätigt Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen) auf Anfrage des Verordneten Yasser Sabek (SPD). Die Fontäne war 2009 komplett erneuert worden. Nach Vandalismus und Diebstahl kommt es in diesem Jahr allerdings nur zu einer „unvollständigen Funktion des Wasserspiels“, so der Stadtrat.

„Die Düsen des Außenrings wurden entwendet beziehungsweise zerstört“, erklärt Kirchner. „Das führt dazu, dass nur noch die Hauptfontäne funktionsfähig ist. Die Reparatur wird jetzt durch eine Fachfirma ausgeführt. Da aber Sonderanfertigungen erforderlich sind, ist mit einem Abschluss der Arbeiten frühestens im August zu rechnen.“

Weiterhin ist am See zu beobachten, dass der Wasserstand derzeit relativ niedrig ist. Funktioniert der Zufluss vielleicht nicht? „Der vorhandene Tiefbrunnen läuft seit April im normalen Betrieb“, stellt Kirchner klar. Der niedrige Wasserstand hängt, wie bei vielen anderen Gewässern in der Stadt, vor allem mit dem fehlenden Regen der vergangenen Monate zusammen, erläutert der Stadtrat. Er räumt allerdings ein, dass der zweite Tiefbrunnen, über den Wasser in den Weißen See eingespeist werden könnte, seit vielen Jahren außer Betrieb ist. Für dessen Reparatur steht bislang kein Geld zur Verfügung.

Positiv wertet Stadtrat Kirchner indes, dass seit einigen Wochen die BSR für die Reinigung des Parks am Weißen See zuständig ist. „Die Nutzungsintensität im Park hat sehr stark zugenommen“, erklärt er. „Ebenso hat sich auch das Nutzerverhalten gewandelt.“ Unter anderem werde am Uferbereich und im See viel Müll liegengelassen, obwohl Abfallbehälter dafür bereitstehen.

Deshalb ist das Bezirksamt froh, dass sich jetzt die BSR in Abstimmung mit dem Senat in einem Pilotprojekt um den Park kümmert, ohne dass dies den Haushalt des Straßen- und Grünflächenamts belastet. „Durch die Anzahl der Mitarbeiter und eine gute zeitliche Steuerung der BSR wird die Reinigungsleistung bisher als sehr positiv eingeschätzt“, so Kirchner. BW

Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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