Aus 300 Meter Höhe
Heimatforscher Jürgen Kirschke hob für sein neues Buch noch einmal ab

Jürgen Kirschke fotografierte Weißensee und benachbarte Ortsteile aus circa 300 Meter Höhe.
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  • Jürgen Kirschke fotografierte Weißensee und benachbarte Ortsteile aus circa 300 Meter Höhe.
  • Foto: Bernd Wähner
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„… ich flieg auf Weißensee“ heißt ein neuer Bildband, den der Vorsitzende des Vereins Weißenseer Heimatfreunde, Jürgen Kirschke, jetzt veröffentlichte. Für dieses Buch hob er erneut mit einem Kleinflugzeug ab.

Er überflog mit dem Piloten Robert Hanke in einer Cessna Karow, Blankenburg, Heinersdorf, Weißensee und die Stadtrandsiedlung Malchow. Und er fotografierte. „Etwa 300 Aufnahmen habe ich gemacht“, sagt Kirschke. Nachdem er alle Luftaufnahmen im Kasten hatte, machte sich der Heimatforscher auch noch zu ebener Erde auf den Weg zu den Sehenswürdigkeiten in den Ortsteilen. Diese fotografierte er ebenfalls. Und mit den Luftaufnahmen, ebenerdig entstandenen sowie historischen Fotos stellte er eine faszinierende 80-seitige Publikation mit kurzen heimatgeschichtlichen Texten zusammen.

Es gibt bereits eine Reihe von Büchern über Weißensee und angrenzende Ortsteile. Einige beschäftigen sich mit der Geschichte, andere mit der Gegenwart. Ein Buch mit Luftaufnahmen fehlte lange Zeit. Dem wollte Jürgen Kirschke vor zehn Jahren abhelfen. Seinerzeit stieg der 51-Jährige erstmals in ein Kleinflugzeug, um Weißensee von oben zu fotografieren. Es war ein erster Versuch, der bestens gelang, obwohl Kirschke zuvor noch nie in seinem Leben geflogen war. Die seinerzeit in erster Auflage gedruckte Publikation mit 1000 Exemplaren „… ich flieg auf Weißensee“ ging weg wie warme Semmeln. „In letzter Zeit wurde ich aber immer häufiger gefragt, ob ich das Buch nicht in einer neuen Auflage herausgeben könnte“, sagt er. „Aber ich überlegte mir, dass sich in den vergangenen Jahren so vieles in den Ortsteilen verändert hat, dass es mit einem Nachdruck allein nicht getan ist.“ Also begann Jürgen Kirsche einen neuen Flug zu planen, ein Flugunternehmen zu suchen, und für den 26. Mai dieses Jahres gab es dann die Fluggenehmigung.

Das Wetter spielte zum Glück mit. Und aus dem Fenster der Cessna heraus konnte der Hobbyfotograf hervorragende Luftaufnahmen anfertigen. In den darauffolgenden Monaten investierte Kirschke, der als Steuerfachangestellter arbeitet, viel Freizeit, um historische und bemerkenswerte Gebäude zu ebener Erde zu fotografieren. Außerdem war das Buch noch zu texten, und zwar in Deutsch und Englisch. Dabei wurde er von Martina Kral und Anke Egert unterstützt.

Erhältlich ist das Buch „… ich flieg auf Weißensee“, das im Eigenverlag erschien, im Buchhandel für 14,90 Euro (ISBN 978-3-943320-06-0). Erste Exemplare gibt es seit Anfang November in der Albertinen-Buchhandlung und in der Buchhandlung Theobald Tiger an der Berliner Allee sowie in der Park-Klinik. Außerdem ist die Publikation bei den Weißenseer Heimatfreunden erhältlich. Diese öffnen mittwochs von 15 bis 18 Uhr ihr Büro in der Brotfabrik am Caligariplatz 1. Am 5. Dezember um 19 Uhr wird Jürgen Kirschke seinen Fotoband auch in der Abertinen-Buchhandlung vorstellen und auf Wunsch signieren.

Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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