Im Treppenhaus geht es bergauf
Schüler malten für das Familienzentrum

Die Grafikerin Christine Klemke (Mitte) mit zwei der jungen Künstler vor den Bildern in der Treppenhausgalerie.
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  • Die Grafikerin Christine Klemke (Mitte) mit zwei der jungen Künstler vor den Bildern in der Treppenhausgalerie.
  • Foto: Gesobau/André Wunstorf
  • hochgeladen von Bernd Wähner

„Es geht bergauf“ ist der Titel einer neuen Dauerausstellung im Treppenhaus des Familienzentrums Hansastraße 88.

Zu sehen sind große Bilder, die von Schülern der 6. Klasse der Grundschule am Weißen See in Acryltechnik gemalt wurden. Die Kinder konnten ihre eigenen Ideen zum Thema in den Bildern verarbeiten. Künstlerisch angeleitet wurden sie dabei von der Weißenseer Grafikerin Christine Klemke. Diese arbeitete mit den Schülern zwei Monate lang daran.

Im Hansakiez, einer zu DDR-Zeit entstandenen Plattenbausiedlung, leben heute etwa 600 Menschen. Das Wohngebiet wird durch die Hansastraße etwas vom übrigen Weißensee abgeschnitten. Vielleicht deshalb ist es kaum im Fokus der Öffentlichkeit. Hier gibt es keine Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung. Alle paar Wochen kommt das Spielmobil Pankow vorbei.

Verwaltet werden die Wohnungen von der Gesobau. Diese erkannte vor einigen Jahren, dass es im Kiez an sozialer Infrastruktur fehlt. Deshalb richtete sie in Kooperation mit der Johanniter-Unfall-Hilfe eine Nachbarschaftsetage ein. Diese wurde wenig später zum „Familienzentrum Hansastraße“.

In diesem Treff stehen Räume für Kinderfreizeitangebote zur Verfügung. Außerdem werden Eltern beraten, wenn sie Unterstützung in puncto Erziehung benötigen. Damit sich alle im Familienzentrum wohlfühlen, soll es natürlich freundlich aussehen. Die neuen Kunstwerke der Sechstklässler in der neuen Dauerausstellung tragen nun dazu bei.

Christine Klemke gestaltet mit Schülern im Übrigen auch in anderen Ortsteilen Kunstwerke für Ausstellungen in Gesobau-Räumlichkeiten. „Wir freuen uns immer wieder auf die Arbeiten, die die Schüler unter Anleitung von Frau Klemke erstellen“, sagt Ingmar Bethke, Kundencenterleiter bei der Gesobau, zur Ausstellungseröffnung. „Jedes Jahr erleben wir einen neuen, überraschend frischen Blick der jungen Künstler auf alltägliche Themen. Gerne stellen wir bei so viel Kreativität und Engagement die Räumlichkeiten für Dauerausstellungen zur Verfügung.“

Weitere Informationen zum Familienzentrum Hansastraße gibt es auf www.johanniter.de/dienstleistungen/betreuung/kinder-und-jugendbetreuung/familienzentrum-hansastrasse.

Die Grafikerin Christine Klemke (Mitte) mit zwei der jungen Künstler vor den Bildern in der Treppenhausgalerie.
Sie ermöglichten die Ausstellungseröffnung: Katharina Tennstedt-Horn, Leitende Koordinatorin des Familienzentrum, Christine Klemke, die Gesobau-Mitarbeiterinnen Kimberley Benke und Birgit Grieser, Gesobau-Kundencenterleiter Ingmar Bethke und Helene Böhm, die bei der Gesobau für soziale Quartiersentwicklung zuständig ist.

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